Freitag, 7. Dezember 2007

Neuer Porsche 911 GT3 Cup leistet 420 PS

Mit einer auf 309 kW/420 PS gesteigerten Leistung startet der neue Porsche 911 GT3 Cup in die Motorsportsaison 2008. 265 Exemplare des seriennahen Wettbewerbsfahrzeugs werden in Stuttgart-Zuffenhausen gebaut. Das ist ein neuer Rekord. Eingesetzt wird das Fahrzeug im Porsche-Mobil1-Supercup, dem schnellsten internationalen Markenpokal der Welt, sowie bei den nationalen Porsche Carrera Cups und den GT3 Cup Challenges Die auffälligste Veränderung im Vergleich zum Vorjahresmodell ist das neue Heckteil, das dem Design des Serienfahrzeuges entspricht. Die Lüftungsschlitze sorgen für eine bessere Wärmeableitung im Heckbereich. Der in der Rennabteilung in Weissach entwickelte 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor basiert ebenfalls auf dem straßenzugelassenen GT3 und leistet 309 kW/420 PS. Beim Vorgänger waren es 20 PS weniger.

Das sequentielle Sechsgang-Getriebe mit Zugkraftunterbrechung ermöglicht das Hochschalten bei Vollgas ohne Kupplungsbetätigung. Das maximale Drehmoment liegt bei 420 Nm. Der Porsche 911 GT3 Cup wiegt 1150 Kilogramm und damit ein Leistungsgewicht von 2,7 Kilogramm pro PS. Getankt wird Superplus bleifrei.

Während die Fahrzeuge für den Carrera Cup Neuseeland bereits verschickt wurden, ist die Auslieferung der für den Porsche-Mobil1-Supercup und den Carrera Cup Deutschland bestimmten Rennwagen für Anfang März 2008 vorgesehen. (autoreporter)

Porsche 911 Carrera gewinnt Leserwahl

Der Porsche 911 Carrera ist bei der Leserwahl der „Auto Zeitung“ in zwei Kategorien auf Platz 1 gewählt worden. Das Fahrzeug erhielt die Auszeichnung „Auto Trophy 2007“ sowohl in der Cabriolet- als auch in der Coupé-Wertung der Sportwagen in der Preisklasse über 30 000 Euro.

Für den 911 erhielt Porsche außerdem einen weiteren Preis. Das Modell ist mit 14 Gesamtsiegen das erfolgreichste Fahrzeug in der 20-jährigen Geschichte der Leserwahl. (autoreporter)

Datenbank hilft bei Nachrüstung und Plakettensuche

Nachdem der Bundesrat der entsprechenden Verordnung zugestimmt hat, können auch Besitzer von Pkw mit älteren geregelten US-Katalysatoren eine grüne Schadstoffplakette bekommen. Halter von Kat-Fahrzeugen mit der Schlüsselnummer 01, 02 oder 77 können den Aufkleber für die Fahrt in Umweltzonen sofort beantragen. Darauf weist die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hin. Nachgerüstete Diesel-Pkw nach Euro-1-Standard kommen nun ebenfalls in den Genuss einer roten Schadstoffplakette, mit der noch eine begrenzte Zeit in den Umweltzonen gefahren werden darf. Fahrverbote für Altfahrzeuge ohne Katalysator oder Partikelfilter lassen sich mit einer Nachrüstung umgehen.

Die GTÜ hat für die schnelle Hilfe bei der Filternachrüstung und der Plakettensuche Datenbank im Internet angelegt. Unter http://feinstaub.gtue.de finden sich zahlreiche Informationen darüber, welche Plakette ein Fahrzeug erhält, ob eine Nachrüstmöglichkeit besteht und was eine Umrüstung kostet.

Generell von Verboten ausgenommen sind Motorräder, dreirädrige Fahrzeuge und landwirtschaftliche Zugmaschinen. Auch Oldtimer dürfen ohne Plakette in die Innenstädte fahren. (autoreporter)

Jobs zu vergeben

Wie passen über drei Millionen Arbeitslose und 942.00 freie Arbeitsplätze – so viele stehen laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Moment deutschlandweit zur Option – zusammen? Anscheinend besser, als man denken mag. Die Gleichung „Arbeitsloser + Job = Problem gelöst“ geht eben nicht immer auf.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben derzeit Sozialarbeiter, Bürofachkräfte und ungelernte Arbeitskräfte. Am meisten gesucht werden Hilfsarbeiter (83.682). Fazit: Es gibt offenbar Jobs, die keiner will. Gründe? Niedriger Verdienst, monotone Arbeit, schlechte Arbeitsbedingungen.

Positiv ist jedoch zu vermerken, dass die Arbeitslosigkeit im November 2007 im Vergleich zum Oktober dieses Jahres um 1,8 Prozent abgenommen hat. Die BA rechnet auch für nächstes Jahr mit weiter rückläufigen Zahlen. Angepeiltes Ziel 2008 ist die verstärkte Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. (NewsReporter)

Sieg für Karotte & Co.

Schlechte Zeiten für Fertiggerichte: Die deutsche Lebensmittellandschaft befindet sich laut der aktuellen Studie FutureView von TNS Infratest ganz auf Gesundheitskurs. Natürliche, unbelastete Nahrungsmittel liegen im Trend, der Markt für Bioprodukte boomt. Stabilisierung war gestern, Wachstumspotenzial ist das Morgen – während der Verbraucher im Heute bereits versucht, sich durch den immer undurchdringlicher werdenden Dschungel der aus dem Boden schießenden Biokennzeichnungen zu kämpfen.

Untersucht wurden im Rahmen der Studie aktuelle Trends im Marktsegment der schnelldrehenden Konsumgüter (Fast Moving Consumer Goods).
Frische Lebensmittel, so das Ergebnis, konnten sich deutlich gegen Burger und Konsorten durchsetzen, das Frühstück ist auf dem besten Wege, wieder zur beliebtesten Mahlzeit des Tages zu werden. Das Segment der Frühstücks- und Milchprodukte schreit förmlich nach Innovationen; der Bedarf der Verbraucher, so FutureView, ist vorhanden – und das trotz eines Preisanstiegs für Milcherzeugnisse um 6,1 Prozent (Vergleich September – Oktober 2007).
Verstärkte Nachfrage wird es laut der Studie auch nach Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten geben.

Lieber Chips als Schokolade – salzige Snacks sind dabei, etablierten Süßwaren wie Keksen oder Schokoladenprodukten den Rang abzulaufen. Diese, so FutureView, werden in Zukunft jedoch nicht mehr mit dem bisher dazu so beliebten Bier heruntergespült, sondern mit Fruchtsaft und Mineralwasser.

Vor der Deutschen liebstem Getränk (nein, nicht dem einschlägigen goldfarbenen Gerstensaft), dem Kaffee, macht der allgemeine Gesundheitstrend allerdings halt: Der Konsum des schwarzen Wachmachers wird in Zukunft, so die Prognose, nicht abnehmen, sondern gar noch weiter steigen. Andererseits – war der nicht ohnehin besser als sein Ruf? (news-reporter.net/SV)

Fisch sei Dank ...

.. lassen sich auch in Zeiten einer cholsterinverseuchten Fastfood-Welt gesunde Ernährung und guter Geschmack bestens miteinander kombinieren. Sushi und Sashimi heißen die leckeren und bekömmlichen Japan-Exportschlager, die hierzulande immer beliebter werden. Sushi entwickelte sich vor langer Zeit aus einem Verfahren zur Konservierung von Fisch. Um diesen mit Hilfe von Fermentation haltbar zu machen, wurde er gesalzen und in Lagen von gekochtem Reis platziert. Der Reis, anfangs ein Abfallprodukt, wurde nach und nach mitgegessen.

Sashimi dagegen bezeichnet ein Gericht aus dünnen Filetscheiben von rohem Fisch, ähnlich dem europäischen Carpaccio. Eine besonders frische, wenn auch etwas umstrittene Variante in Japan ist die Lebendzubereitung – das Fischfleisch ist dann so vital, dass es auf dem Teller praktisch noch zuckt. Für Europäer sicher gewöhnungsbedürftig.

Dank der im Fisch enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren schützen Sushi & Co. Herz wie Gefäße und sind außerdem praktisch fettfrei. Zusatzbonus: Fisch macht angeblich sogar klug. Wenn das kein Argument für die japanischen Köstlichkeiten ist ... (NewsReporter)

Weihnachtsgeschenk Preisschock

Weihnachtszeit. Frieden auf Erden. Zeit, auch einmal zu geben. Nicht so für die Stromanbieter. Für die Energiekonzerne scheint Weihnachten zum Fest des Nehmens mutiert zu sein: Zum 1. Dezember 2007 wollen acht Stromversorger die Tarife anheben.

Weitere sollen im Januar folgen. Das berichtete der unabhängige Branchendienst Verivox. Nach dessen Angaben sollen die Preise insgesamt um durchschnittlich 6,6 Prozent steigen. Besonders betroffen: Verbraucher in Bayern. Mehr als die Hälfte allein der 100 Versorger mit den größten Tarifsteigerungen stammen aus dem Freistaat. (NewsReporter)

Energiesparen nicht erst seit gestern voll im Trend

Die Bereitschaft, im eigenen Haushalt und im Privatbereich auf einen möglichst geringen Energieverbrauch zu achten, ist nicht erst infolge der UNO-Berichte zum Klimawandel oder permanent steigender Energiekosten entstanden. Vielmehr ist sie bereits während der 90er Jahre gewachsen und hat in den letzten Jahren nur noch verschiedene Akzentuierungen erfahren.

Und wo sparen die Deutschen nun konkret?

Nach Angaben des Instituts für Demoskopie Allensbach achten zum Beispiel 84 Prozent darauf, dass Licht nur dann brennt, wenn es benötigt wird. Den Standby-Betrieb elektrischer Geräte vermeiden 70 Prozent. Über die Hälfte der Befragten geben sich auch mit etwas kühleren Temperaturen zu Hause zufrieden, indem sie nicht sämtliche Zimmer in der Wohnung beheizen oder generell die Heizung möglichst niedrig einstellen. Ebenfalls beliebt sind Energiesparlampen (63 Prozent), und 55 Prozent achten beim Kauf von Haushaltsgeräten besonders auf niedrigen Energieverbrauch.

Auch größere bauliche Investitionen liegen gut im Kurs. So hat jeder Dritte die Wärmedämmung in den Wohnräumen verbessert, 27 Prozent haben ihre Heizungsanlage auf Energiespartechnik umgerüstet, und 14 Prozent nutzen in ihrem Haushalt Sonnenenergie.

Hatten sich vor vier Jahren erst 24 Prozent vorgenommen, möglichst wenig mit dem Auto zu fahren, versuchen das jetzt 32 Prozent - was bei den derzeitigen Spritpreisen nicht nur der Umwelt, sondern auch der eigenen Haushaltskasse zugute kommt. (newsreporter)

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Modellpflege beim Mazda 5

Der Mazda 5 wird für das Modelljahr 2008 überarbeitet. Der Kompakt-Van erhält ein dezentes Facelift, mehr Komfort und ein verbessertes Fahrwerk. Der 2,0-Liter-MZR-Benzinmtor wurde komplett überarbeitet. Eine elektronische Drosselklappensteuerung sorgt für noch spontaneres Ansprechen auf Gasbefehle und die sequentielle Ventilsteuerung (S-VT) verbessert den Durchzug im unteren Drehzahlbereich.Von außen ist der modellgepflegte Mazda5 an neu gestalteten Front- und Heckstoßfängern, neuen Rückleuchten und neu gestalteten Leichtmetallfelgen zu erkennen. Optional können die hinteren Schiebetüren künftig elektrisch geöffnet und geschlossen werden.

Der überarbeitete 2,0-Liter-Motor wird mit einem neuen Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder alternativ erstmals mit einer Fünfstufen-Automatik angeboten. Der Verbrauch wurde um vier Prozent gegenüber dem Vorgänger gesenkt. Weiterhin im Angebot sind der 1,8-Liter-Benziner sowie der kraftvolle und 2,0-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit Partikelfilter.

Die Ausstattung ergänzt ein neues Navigations- und Audio-System mit 7-Zoll-Display, Touch-Screen-Funktion und Rückfahrkamera. Für den Anschluss eines MP3-Players finden sich vorne und im Fond jeweils ein AUX-Anschluss. Ein Sechsfach-CD-Wechsler und eine Bluetooth-Telefonschnittstelle mit Lenkradbedientasten runden das neue Angebot ab.

Neue Stoßdämpfer und eine verfeinerte Fahrwerksaufhängung erhöhen die Stabilität bei schnellen Kurvenfahrten. Ein neuer und schneller ansprechender Bremskraftverstärker erhöht die aktive Sicherheit.

Die Markteinführung in Deutschland ist für das zweite Quartal 2008 geplant. (autoreporter)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Kawasaki verkauft europaweit erstmals mehr als 100 000 Motorräder

Kawasaki hat im November europaweit erstmals mehr als 100 000 Motorräder in einem Jahr verkauft. Zu dem Erfolg trug die Einführung vieler neuer Modelle wie Z 1000 und Z 750 sowie der neuen Ninja- und der ER-6-Reihe in den vergangenen Jahren bei.Als Wachstumsmärkte erwiesen sich vor allem Spanien, Frankreich und Italien. In Deutschland waren die ER-6, Z 750 und Z 1000 sowie die Versys die erfolgreichsten Kawasaki-Modelle. (autoreporter)

Freitag, 23. November 2007

Audi denkt über Produktion in den USA nach

Audi denkt über eine Produktion in den USA nach. In einem Interview mit der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ sagte Audi-Chef Rupert Stadler, dass trotz Dollar-Schwäche das Rendite-Ziel von acht Prozent bereits vor 2010 erreicht werde. Um künftig aber Währungsschwankungen umgehen zu können, werde der Bau einer Fabrik in den USA geprüft.

Audi hat in diesem Jahr auf dem US-Markt um zehn Prozent zugelegt und sieht ein Potenzial für bis zu 200 000 Fahrzeuge jährlich. Langfristig, so Stadler, könne zum Beispiel die Fertigung der Q-Reihe in den USA Sinn machen. (autoreporter)

Rat und Hilfe für Allergiker

Wenn der Biss in den Apfel zur Tortur wird oder bereits Spuren von Erdnüssen heftige Reaktionen bis hin zu Kreislaufversagen auslösen - die Betroffenen können ein Lied davon singen, was es heißt, zum Beispiel unter einer Allergie gegen Nahrungsmittel zu leiden. In der Bundesrepublik haben rund 25 Millionen Menschen mit allergischen Erkrankungen zu kämpfen, also fast jeder Dritte, Tendenz steigend. Allergien entstehen aus unterschiedlichen Ursachen und sind alles andere als eine Bagatelle. Fast immer bringen sie massive Beeinträchtigungen der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und individuellen Lebensqualität der Betroffenen und deren Familien mit sich. Gerade für Kinder und Jugendliche sind die Folgen von Allergien besonders belastend. Und sie gehen ins Geld – bei den Betroffenen, im Gesundheitswesen und in der Volkswirtschaft. Die Vorbeugung vor Allergien ist deshalb von großer Bedeutung.

Der "Aktionsplan gegen Allergien" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) soll Aufklärungsarbeit leisten und daneben gemeinsam mit allen Akteuren aus Wissenschaft, Verbraucher- und Fachverbänden, Krankenkassen, Politik und Wirtschaft Lösungen entwickeln, wie das Allergierisiko für die Menschen in Deutschland gesenkt werden kann.

In der Broschüre "Compass Ernährung", Ausgabe 2, 2007, die ebenfalls das BMELV herausgegeben hat, finden sich Tipps, Informationen und Adressen rund um das Thema Allergien. Beides kann beim BMELV unter www.bmelv.de heruntergeladen oder bestellt werden. (newsreporter)

Mittwoch, 14. November 2007

Inflation: Wer am falschen Ende spart, verschenkt Geld!

Höhere Lebensmittel- und Energiepreise belasten die deutschen Haushalte. Die sparen dafür an anderer Stelle und zögern vorerst bei größeren Anschaffungen. Was viele dabei nicht bedenken: Mit zunehmender Geldentwertung sinkt auch die Kaufkraft - je eher man also etwas kauft, desto besser.

Überdies legen viele Deutsche ihr Erspartes mit Vorliebe auf Tages- und Festgeldkonten zu bestenfalls vier Prozent an. Werden von diesen Erträgen die Steuern abgerechnet - im Schnitt ein Drittel - bleiben netto gerade noch 2,7 Prozent übrig. Sollte die Inflation diesen Wert erreichen, bleibt unterm Strich kein Vermögenszuwachs mehr.

Dabei gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, sich vor einer Geldentwertung zu schützen, so zum Beispiel mit Gold oder inflationsgeschützten Anleihen, auch "Linker" genannt. Sie sind mit der Entwicklung der Inflation "verlinkt", also direkt verknüpft. Zur Rendite kommt ein Aufschlag für den jährlichen Kaufkraftverlust hinzu, so dass der Anleger die anfangs kalkulierte Rendite inflationsbereinigt und damit auch wirklich bekommt. Inflationsgesicherte Anleihen machen sich allerdings nur dann bezahlt, wenn die Preissteigerung in den kommenden fünf bis zehn Jahren im Schnitt höher als 2,1 Prozent ist.

Auch dürfte sich für viele Bundesbürger der Kauf einer werterhaltenden Immobilie lohnen, zumal sich die jetzige Phase niedriger Kreditzinsen, die bald enden dürfte, hervorragend dafür eignet, langfristige Kredite aufzunehmen. (newsreporter)

Kartellamt nimmt Stromkonzerne ins Visier

Einem 30-seitigen Schriftsatz des Bundeskartellamts zufolge sollen die großen deutschen Stromkonzerne E.on, EnBW, Vattenfall und RWE über viele Jahre in geheimen Treffen gemeinsame Strategien abgesprochen und Märkte untereinander aufgeteilt haben. An den Gesprächen sollen führende Manager und Konzernchefs beteiligt gewesen sein. Dabei seien sensible Geschäftsgeheimnisse und -strategien ausgetauscht sowie detaillierte Absprachen über das Vorgehen auf unterschiedlichen Märkten getroffen worden. E.on soll sogar versucht haben, die Preise für Strom "maßgeblich zu beeinflussen."

Aus Unterlagen, die Sonderermittler der EU-Wettbewerbskommission bei diversen Durchsuchungen beschlagnahmt hatten, geht nach Ansicht des Kartellamts "auf eindrucksvolle Weise" hervor, dass der Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt durch "kartellrechtlich unzulässige Kooperationen" weitgehend verhindert werde. Statt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, seien Strategien, Preise und auch Versorgungsgebiete mit Billigung und möglicherweise sogar auf Anweisung der damaligen Chefetagen abgestimmt worden.

Natürlich streiten die Konzerne jegliche Manipulationen ab. Der Schriftsatz des Kartellamtes enthalte "eine völlig selektive Ansammlung und Verwertung von Informationen, die der EU-Kommission schon seit Mai 2006 vorliegen", erklärt E.on. Neben "einseitigen Interpretationen" fänden sich darin "viele unbewiesene Behauptungen und keinesfalls juristisch verbindliche Feststellungen und Tatsachen."

Noch sind die Untersuchungen nicht abgeschlossen, doch sollte sich auch nur ein Teil der Vorwürfe bestätigen, müssten die Konzerne mit milliardenschweren Bußgeldern und Schadenersatzklagen rechnen. (newsreporter)

Spritpreise auf Rekordniveau

Benzin und Diesel sind in Deutschland so teuer wie nie. Nach zwei Preiserhöhungen in Folge kostet im bundesweiten Durchschnitt ein Liter Diesel nun 1,33 Euro, Superbenzin verteuerte sich auf 1,46 Euro. Der Ölpreis nähert sich bedenklich der Marke von 100 Dollar für ein Barrel (159 Liter), und ein Ende der Preissteigerungen ist nicht abzusehen. Ursache für die hohen Preise an den Zapfsäulen sind Sprechern der Mineralölwirtschaft zufolge Rekordnotierungen für die Produkte am europäischen Ölmarkt in Rotterdam. Dort kostet Diesel mittlerweile 940 Dollar je Tonne, das sind 250 Dollar mehr als in der letzten Hochpreisphase. "Das kann auch der hohe Euro-Kurs nicht ausgleichen", so Barbara Meyer-Bukow, die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) in Hamburg. Händler begründen die anhaltende Rekordjagd der Ölpreise zum einen mit dem weiter schwachen Dollar, der in der US-Währung notierte Rohstoffe billiger für Investoren mache. Zum anderen wird befürchtet, dass die Lagervorräte der USA erneut gesunken sind.

Analysten verweisen zudem auf Spekulationen, die die Ölpreise deutlich über ihr fundamental zu rechtfertigendes Niveau getrieben hätten.
Einer zumindest kann sich über die hohen Preise an den Tankstellen freuen: Dem Staat bescheren die steigenden Benzinpreise laut einer ADAC-Prognose 2007 rund 300 Millionen Euro höhere Mehrwertsteuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr. Darin seien aber nicht mögliche Mindereinnahmen durch einen Rückgang des Benzinverbrauchs enthalten.

Neue Erbschaftsteuer begünstigt nahe Verwandte

Nach monatelangen Verhandlungen präsentierten Anfang der Woche Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) die Eckpunkte der Erbschaftsteuerreform. Gewinner der Reform sind Ehepartner, Kinder und Enkel. Ehepartner sollen künftig 500.000 statt bisher 307.000 Euro steuerfrei erben können. Für Kinder ist eine Erhöhung des Freibetrags von 207.000 auf 400.000 Euro vorgesehen, für Enkel von 51.000 auf 200.000 Euro. Eingetragene Lebenspartner bekommen, genau wie Ehepartner, ebenfalls einen Freibetrag von 500.000 Euro. Dazu gibt es wie bisher einen Freibetrag von 41.000 Euro für Hausrat und 12.000 Euro für Gegenstände. Im Gegenzug zu den höheren Freibeträgen werden Immobilien künftig bei Erbschaften und Schenkungen mit 100 Prozent ihres Verkehrswertes berücksichtigt.
Dafür, dass das Aufkommen aus der Erbschaftsteuer nicht unter die aktuelle Marke von gut vier Milliarden Euro sinken soll, zahlen alle anderen drauf: Lebenspartner, Geschwister, Neffen und Familienfremde sollen künftig stärker belastet werden, insbesondere wenn sie Immobilien erben. Sie bekommen einen Freibetrag von nur 20.000 Euro zugestanden. Steinbrück versicherte jedoch, dass in Familien auch künftig Werte wie das eigene Haus in den meisten Fällen steuerfrei an die nächste Generation vererbt werden können.

Werden Unternehmen vererbt, können in zehn Jahresschritten insgesamt 85 Prozent des Betriebsvermögens steuerfrei gestellt werden, wenn die Firma in ihrem Kern unverändert fortgeführt wird. Voraussetzung ist, dass die Lohnsumme in der Firma während dieser Zeit bei mindestens 70 Prozent des Ursprungswerts bleibt und das Betriebsvermögen 15 Jahre lang nicht verringert wird.

Die Erbschaftsteuerreform soll noch in diesem Jahr in den Bundestag eingebracht werden und rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft treten. Wer will, kann sich aber bis dahin nach dem alten Erbschaftsteuerrecht veranlagen lassen. (newsreporter)

Vorstellung Porsche Cayenne GTS: Tiefergelegt

Der Porsche Cayenne GTS soll für Käufer und Unternehmen mehr bringen als nur das Schließen einer Angebotslücke zwischen dem Cayenne S und dem Cayenne Turbo. Innerhalb der Sport-Utility Vehicles-Baureihe der Zuffenhausener soll er sich von den sowieso schon sportlichen Nachbarn in der Baureihe mit sportlicheren Attributen in Richtung Dynamik absetzen. Mehr Spurtstärke, noch mehr Kurvengeschwindigkeit und eine schnellere Optik sollen dem GTS eine eigene Käuferschicht erschließen.

Rund 5000 Cayenne GTS will Porsche im laufenden Geschäftsjahr (bis zum 31. Juli 2008) absetzen, die meisten davon in den USA. In Deutschland kommt der GTS Anfang des Jahres für einen Basispreis von 76 725 Euro zum Händler. Das sind rund 10 000 Euro mehr als beim Cayenne S und mehr als 30 000 Euro weniger als für den Cayenne Turbo. Der Sechszylinder-Cayenne liegt im Preis rund 15 000 Euro unter dem des GTS.

Dafür ist der GTS um 24 Millimeter tiefer gelegt als seine Baureihen-Kollegen. Erstmals kann beim Neuen die Stahlfederung (Luft gegen Aufpreis) mit dem „Porsche Active Suspension Management“ (PASM) kombiniert werden, das bisher den Sportwagen der Marke vorbehalten war. Er verfügt auch über eine Sporttaste, die für eine sportliche Abstimmung von Motor, Getriebe und Sport-Abgasanlage sorgt. In diesem Modus baut der Auspuff weniger Gegendruck auf, was der Leistungsentfaltung zugute kommt, und der aus den beiden Doppelaufpuffrohren tönt der typische sonore, kraftvolle Sound. Der GTS bekennt sich also ungeniert zum Leistungsdenken.

Herzstück ist auch bei diesem Porsche der Motor. Mit Feinschliff hat Porsche es geschafft, dem Achtzylinder im GTS noch einmal 20 PS mehr als beim S zu verpassen. Der Sauger leistet 298 kW / 405 PS bei 6500 Umdrehungen (U/min), sein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern liegt bei 3500 U/min an. Mit einer kürzeren Übersetzung der Hinterachse sowohl beim Sechs-Gang-Handschalter als auch bei der Tiptronic mit sechs Gängen nimmt er dem Cayenne S für den Spurt auf 100 km/h rund eine halbe Sekunde ab. Der Handschalter schafft das in 6,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt für beide knapp oberhalb 250 km/h.

Standesgemäß fügt sich auch die Innenraumgestaltung in das sportliche Konzept ein. Leder für die Verkleidung der Armaturentafel und der Türen sowie für die Sitze verbreiten ein edles Flair. Die Vordersitze mit hohen Wangen und die beiden ebenfalls stark konturierten Sitze hinten sprechen für das - übrigens gelungene - Bemühen, die Insassen bei hohen Kurvengeschwindigkeiten auf ihrem Platz zu halten. Dazu tragen auch die rutschfesteren Sitzflächen aus Alcantara bei. Die Vordersitze lassen sich elektrisch einstellen. Damit und mit den weiteren Porsche-üblichen Ausstattungen und Bedienelementen bietet auch der Cayenne GTS das gewohnte Maß an „Wohn“- und Fahrkomfort.

Wir konnten uns jetzt bei einem ersten Ausflug in die Berge oberhalb der portugiesischen Algarve davon überzeugen, dass das Gesamtpaket GTS gut gepackt worden ist. Der Motor reagiert jederzeit spontan bis freudig auf die kleinste Bewegung des Gaspedals. Der Vortrieb bei Vollgas lässt sich zurückhaltend mit dem Wort „beeindruckend“ und emotional mit „gewaltig“ beschreiben. Das mögliche Maß an Querbeschleunigung verdient sogar die Beschreibung „dramatisch“ und der Wankausgleich in Kurven den Begriff „spektakulär“. Und all das unterstreicht der Achtzylinderklang noch einmal nachdrücklich.

Porsche ist stolz darauf, bei der Reduzierung des Verbrauchs das erfolgreichste Unternehmen zu sein - gemessen an der Leistung der Motoren. So erreicht der Cayenne GTS sogar die US-Einstufung als Ultra Low Emssion Vehicle (ULEV). Dabei liegt der CO2-Ausstoß des Motor mit Schaltgetriebe bei 361 Gramm pro Kilometer (g/km) und bei der Tiptronic bei 332 g/km, denn die Tiptronic liegt mit einem Durchschnittsverbrauch von 13,9 Litern um 1,2 Liter besser als der Handschalter. Bei unserer schnellen Runde durch die Berge mit einem Automatik-Fahrzeug wies der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 17 Litern aus. Das ist ebenfalls standesgemäß.

Wen diese Zahlen wieder auf den Boden der rauen Wirklichkeit zurückgeholt haben, den mag ein Blick aufs Äußere trösten. Der GTS folgt in Bug und Heck dem Vorbild der Cayenne Turbo. Er rollt auf richtig großen 21-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 295/35 in um 14 Millimeter weiter ausgestellten Radhäusern. Schwarze Elemente wie Seitenleiste, Fensterrahmen, Türgriffe und Blenden unterstreichen den Anspruch des GTS auf Eigenständigkeit innerhalb der Cayenne-Reihe. Schon von außen kann man erkennen, dass in diesem Cayenne mehr Porsche steckt als in jedem anderen. (ar/Sm)(autoreporter)

Daten: Porsche Cayenne GTS Tiptronic
Länge x Breite x Höhe: 4,80 m x 1,96 m x 1,66 m
Leergewicht/Zuladung: 2225 kg / 855 kg
Maximale Anhängelast: 3080 kg (Stahlfeder), 3500 kg (Luftfeder)
Motor (Bauart, Hubraum): Achtzylinder Saugmotor mit Benzindirekteinspritzung
Max. Leistung: 298 kW / 405 PS bei 6500 U/min
Max. Drehmoment: 500 Nm bei 3500 U/min
Verbrauch NEFZ im Mittel: 13,9 Liter Super Plus
Tankinhalt: 100 Liter
CO2-Emission: 332 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 6,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 251 km/h
Kofferraum: 540 Liter bis 1749 Liter
Basispreis: Euro: 82 309,90 Euro

Von Peter Schwerdtmann

Volkswagen feiert 15 Millionen Passat weltweit im Werk Emden

Am 9. November 2007 ist im Volkswagen Werk in Emden der weltweit insgesamt 15-millionste Passat vom Band gelaufen. Die offizielle DKMS-Botschafterin Sybille Beckenbauer nahm das Fahrzeug als Spende entgegen aus den Händen von Prof. Jochem Heizmann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, und Werkleiter des Standorts Emden, Pavel Vacek, sowie Peter Jacobs, Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Emden.

Das Jubiläumsfahrzeug ist ein Passat Variant BlueMotion 1.9 TDI in Arctic Blue Silver Metallic mit 77 kw / 105 PS. Der Passat ist eines der weltweit erfolgreichsten Modelle der Marke Volkwagen und gehört zu den beliebtesten Mittelklassewagen in Deutschland. (ar/nic)(autoreporter)

Fahrbericht Opel Corsa OPC: Kleiner Wilder

Nur ein Millimeter fehlt, dann hätte man den Opel Corsa auch in seiner „Rennversion“ OPC ein Vier-Meter-Auto nennen müssen. So misst der kleinste Opel aber eben nur 3,999 Meter und darf sich selbst bei 141 kW / 192 PS und 17-Zoll-Rädern noch zu den Kleinwagen zählen- Er gehört allerdings zu den kleinen Wilden, denn OPC steht für „Opel Performance Center“. Der Corsa aus dieser Reihe durchstürmt bereits nach 7,2 Sekunden die 100-km/h-Marke und erreicht 225 km/h Höchstgeschwindigkeit.Der kleinste OPC kann also Fahrleistungen vorzuweisen, die geeignet sind, seine Fahrerin oder seinen Fahrer zu einem Gegner von noch mehr Tempobeschränkung auf Autobahnen werden zu lassen. Es wäre zu schade, wenn er sich nicht ab und an auch einmal austoben dürfte. Das Fahrwerk hat er dazu, die Lenkung und die Schaltung ebenfalls. Schnell durch enge Kurven - das ist sein Revier.

Das gefällt den Beifahrern nicht immer. Vielen ist die ruhige Gangart lieber. Auch damit kann der Corsa OPC dienen. Sein Geradeauslauf und seine Federungsabstimmung zwischen sehr hart und gerade noch komfortabel lassen auch eine geruhsame Gangart zu. Der Motor und die Windgeräusche verderben einem dabei allerdings den Spaß an hohen Dauergeschwindigkeiten. Was beim Tanz über die Passstrecke zur akustischen Bereicherung gerät, wird eben auf die Dauer lästig.

Außerdem wird es auch teuer. Wir gingen mit unserem Corsa OPC einige Langstrecken schnell an und mussten dafür rund elf Liter Super Plus (95 ROZ) auf 100 km tanken. Von nichts kommt eben nichts, auch nicht bei diesem Vierzylinder Turbo mit 1,6 Liter Hubraum. Der Verbrauch nach EU-Norm wird von Opel mit 7.9 Litern in Durchschnitt angegeben. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 190 Gramm pro Kilometer.

Der dreitürige OPC ist aber nicht nur ein Fahrzeug für den sportiven Ausritt. Er bietet auch Qualitäten, die ihn für den Alltag qualifizieren. Sein Gepäckraum fasst 285 Liter - ein durchaus klassenübliches Maß, das sich auf maximal 1050 Liter vergrößern lässt. Die beiden Rücksitze sind recht gut erreichbar und gestatten kleineren Personen wie meiner Christel, die Tour von hinten zu genießen.

Der gesamte Innenraum gibt sich angenehm sportlich. Daran gibt’s nichts zu meckern, schon gar nicht wegen der sehr guten Recaro-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Den Fahrer erwartet hier ein angenehmer Arbeitsplatz, auf dem ihm die leichtgängige Sechs-Gang-Handschaltung mit kurzen Wegen ordentlich zur Hand geht.

Doch was nach den ersten Kilometern sich wie eine reizende Fahrmaschine präsentiert, hat auch eine andere Seite, ein luxuriöse. Denn für den Preis von 22 700 Euro bietet der OPC mehr als Fahrleistung, sondern auch eine nahezu komplette Ausstattung. Von den 17-Zoll-Alurädern sprachen wir schon. Dazu kommen ein CD-Radio mit MP3-Player, die Klimaanlage und - man lese und staune über soviel Weitsicht - Isofix-Befestigungen.

Beim Cruisen auf dem Boulevard auf der Suche nach der Richtigen hilft sicher auch das Optik-Paket, dass der OPC-Käufer gleich mit erwirbt: Stoßfänger, Seitenschweller, Heckspoiler und eine Menge beschleunigender wie auffälliger Details geben dem Corsa OPC ein starkes Äußeres, mit dem nicht einmal der auch nicht gerade unauffällige Opel Astra OPC mithalten kann.

So gelang Opel mit dem Corsa OPC ein sehr bemerkenswertes Zusammenspiel zwischen sportlichen Eigenschaften und schnellem Design mit Komfortelementen, wie man sie auch in Fahrzeuge größerer und teurerer Klassen nur gegen Aufpreis bekommt. Der Turbomotor samt Metallpedalerie im Fußraum paart sich hier mit Abbiegelicht, CD-Radio, Klimaanlage und Metalliclackierung.

So bleiben uns am Ende nur zwei Dinge zu bemängeln: Der Motor könnte spontaner drehen, dann hätte man auch mehr Spaß mit dem Zwischengas beim Herunterschaltet, und die Übersichtlichkeit. Die breite C-Säule und die kleinen Fenster hinten verbauen die Sicht. Doch dafür bekommt man die Coupé-Optik für ein Auto, das man unter die Spaßmacher rechnen darf. (ar/sm)(autoreporter)

Daten: Opel Corsa OPC
Länge x Breite x Höhe: 3,99 m x 1,94 m x
Motor (Bauart, Hubraum): Vierzylinder 1,6 Turbo Ecotec
Max. Leistung: 141 kW / 192 PS
Max. Drehmoment: 230 NM von 1989 bis 5850 Nm
Verbrauch NEFZ im Mittel: 7,9 Liter Super Plus
CO2-Emission: 190 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,2 Sekundoen
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Kofferraum: 285 l, erweiterbar bis 1050 Liter
Basispreis: 22 700 Euro

Kraftstoffpreise können bis zu fünf Cent variieren

Nach mehreren kräftigen Preisrunden in der vergangenen Woche sind die Kraftstoffpreise in Deutschland auf einem extrem hohen Niveau. Die aktuellen Preise sind laut ADAC trotz des teuren Rohöls zu hoch. Die höchsten Kraftstoffpreise müssen zurzeit die Autofahrer in Kassel zahlen. Hier kostet der Liter Superbenzin im Schnitt 1,469 Euro, der Liter Diesel 1,369 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die monatliche ADAC-Untersuchung der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in 20 deutschen Städten. (autoreporter)

Donnerstag, 1. November 2007

Der ADAC hat jetzt 16 Millionen Mitglieder

Der ADAC hat jetzt 16 Millionen Mitglieder. Mehr als eine viertel Million Menschen traten in diesem Jahr bereits dem größten europäische Automobilclub bei. 16-millionstes Mitglied wurde Bettina Günther aus Hamburg.Die 25-Jährige nahm heute (31. Oktober 2007) feierlich ihren Mitgliedsausweis zusammen mit einem Reisegutschein im Wert von 1500 Euro entgegen.

Hinter dem amerikanischen AAA und dem japanischen JAF ist der ADAC der drittgrößte Automobilclub der Welt. In Deutschland gehören ihm 33,5 Prozent aller motorisierten Haushalte an. (ar/jri)(autoreporter)

Steigende Energiekosten - dürfen Verbraucher die Zahlung der Preiserhöhung verweigern?

Strom und Gas wird für viele Haushalte teurer. Verbraucher müssen sich die Preiserhöhungen aber nicht gefallen lassen. Alternativ zu einem Wechsel des Versorgers oder des Tarifs raten Verbraucherschützer, die Zahlung der Preiserhöhung zu verweigern - am besten als Rechtsschutzversicherter. Wer den Kampf David gegen Goliath aufnehmen möchte, findet entsprechende Musterbriefe im Internet zum Beispiel unter www.energieverbraucher.de. "Verbraucher können Widerspruch gegen Preiserhöhungen einlegen und von dem Versorger die Billigkeit der Preiserhöhung einfordern", bestätigt der Kölner Jurist und Professor für Wirtschaftsrecht Dr. Remo Laschet. Da die Preise einseitig festgelegt werden, habe der Versorger eine Nachweispflicht, dass die Preiserhöhung der Billigkeit entspricht.

Nach einer Preiserhöhung oder aber nach dem Erhalt der Jahresendabrechnung hat der Verbraucher die Möglichkeit, von seinem Energieversorger schriftlich diesen Nachweis einzufordern und die Preiserhöhung zunächst einmal nicht zu zahlen. Jedoch kann der Versorger nicht gezahltes oder einbehaltenes Geld einfordern, wenn er die Billigkeit der Preiserhöhung nachweisen kann. Auch darf nicht die komplette Zahlung, sondern lediglich die Zahlung der Preiserhöhung verweigert werden. Laschet warnt jedoch vor überzogenen Erwartungen beim Beschreiten des Widerspruchwegs, da der Verbraucher nicht ohne weiteres davon ausgehen könne, dass positive Urteile für den Verbraucher sich immer auf den eigenen Fall auswirken.

Wer also keinen aufwändigen Widerspruch mit ungewissem Ausgang riskieren möchte, hat immer noch die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Das ist in wenigen Minuten erledigt, und in diesem Fall ist die Einsparung garantiert.(newsreporter)

Unimog U 20 wird 2008 ausgeliefert

Im Mercedes-Benz-Werk in Wörth ist das erste Fahrzeug des neuen kompakten Unimog U 20 vom Band gelaufen. Mit der Baureihe wird die Modellpalette nach unten ergänzt. Der U 20 soll vor allem kleinen und mittleren Kommunen sowie Garten- und Landschaftsbaubetrieben als Geräteträgerfahrzeug dienen. Ab Werk ist er außerdem bereits für den Winterdienst-Einsatz vorbereitet.Der U 20 wird mit zulässigen Gesamtgewichten von 7,5 Tonnen und 8,5 Tonnen geliefert. Das Fahrzeug hat einen auf 2,7 Meter verkürzten Radstand. Den Antrieb übernimmt der Vierzylinder-Turbodiesel Mercedes-Benz OM 904 LA mit einer Leistung von 110 kW/150 PS aus 4,25 Litern Hubraum. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Achtgang-Schaltgetriebe, das um acht Arbeitsgänge erweitert werden kann.

Im Unterschied zum U 300 verfügt der neue Unimog U 20 über ein Frontlenker-Ganzstahlfahrerhaus. Dieses ist durch weit öffnende Türen gut zugänglich und bietet innen Raum für drei Personen. Ab Ende des ersten Quartals 2008 werden die ersten Kundenfahrzeuge ausgeliefert. (ar/jri)(autoreporter)

General Motors produziert ab 2008 Hummer Pickup

General Motors investiert umgerechnet rund 50,5 Millionen Euro in sein Montagewerk in Shreveport für die Produktion des Hummer H3T. Der erste Pickup von Hummer soll im dritten Quartal 2008 auf den Markt kommen. GM hofft, mit dem Modell neue Kundenkreise zu erschließen.Im Werk Shreveport im Bundesstaat Louisiana werden seit 1981 Fahrzeuge gebaut. Zurzeit laufen dort der Hummer H3 sowie der Chevrolet Colorado und der GMC Canyon vom Band. In der Fabrik arbeiten rund 2100 Beschäftigte. (ar/jri)(autoreporter)

„Take That“ mit Volkswagen Multivan auf Tournee

Die britische Popband „Take That“ gibt zurzeit eine Reihe von Konzerten in Europa. Die Musiker setzten dabei auf vier Volkswagen Multivan als Tourneefahrzeug. In Deutschland werden Gary Barlow, Mark Owen, Howard Donald und Jason Orange damit unter anderem in Frankfurt, Oberhausen, Hamburg und Berlin unterwegs sein. Die silberfarbenen Multivan haben TDI-Motoren mit 128 kW/ 174 PS sowie Ledersitze und Navigationssystem.Der Multivan erfreut als Shuttle-Fahrzeug auf Tourneen wachsender Beliebtheit. So setzten Künstler wie Chris de Burgh, die Red Hot Chili Peppers und viele andere schon länger auf das Fahrzeug von Volkwagen Nutzfahrzeuge aus Hannover. Der Multivan sei „stylish“, bequem und vor allem sicher, sagt „Take That“-Frontmann Gary Barlow.

Nach den Auftritten in Deutschland geht es weiter nach Skandinavien, Schottland und Großbritannien. Die ersten Konzerte im irischen Belfast ernteten durchweg positive Kritiken. (ar/jri)(autoreporter)

Dienstag, 30. Oktober 2007

Welttreffen der Autohersteller in Tokio

Die wichtigsten Autohersteller der Welt sind anlässlich der Tokio Motor Show zu ihrem fünften globalen Treffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Klimadiskussion. Ziel müsse es sein, die Schadstoffemissionen zu senken und gleichzeitig die Mobilität nachhaltig zu sichern.Das Bemühen um verbrauchs- und schadstoffarme Fahrzeuge dürfe aber nicht allein von der Autoindustrie getragen werden, hieß es. Um global wirksam etwas für den Klimaschutz zu tun, müssten unter anderem auch der Gesetzgeber, die Energieunternehmen und die Verbraucher ihren Beitrag leisten. Um die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren soll verstärkt an alternativen Kraftstoffen und Fahrzeugen einschließlich Elektromobilen gearbeitet werden.

Weitere Themen der Sitzung waren weltweit einheitliche Sicherheitsstandards und der Kampf gegen Produktpiraterie. (ar/jri)(autoreporter)

Rundfunkgebühren für Internet-PCs

So genannte "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" sind seit dem 1. Januar 2007 gebührenpflichtig. Dazu zählen internetfähige PCs und Laptops, UMTS-fähige Mobiltelefone und PDAs, also Geräte, die Fernsehen oder Hörfunk nur über das Internet empfangen können. Die Gebührenpflicht ist an das Bereithalten eines Gerätes geknüpft, das den Empfang von Rundfunkprogrammen ermöglicht, und gilt auch dann, wenn das Gerät nicht zum Rundfunkempfang genutzt wird und kein Anschluss an das Internet besteht. Für diese Geräte ist eine monatliche Grundgebühr von 5,52 Euro an die GEZ abzuführen.

Hiervon betroffen sind Privathaushalte, die bisher noch kein herkömmliches Rundfunkempfangsgerät (Radio, Fernseher oder Autoradio) angemeldet haben. Ist ein solches Gerät angemeldet, gilt das neuartige Rundfunkgerät als gebührenfreies Zweitgerät. Haushaltsangehörige mit eigenem Einkommen, z.B. Azubis, müssen jedoch ihre neuartigen Rundfunkgeräte anmelden, sofern sie nicht bereits mit einem Radio oder einem Fernseher gemeldet sind.

Neuartige Rundfunkgeräte in nicht ausschließlich privat genutzten Arbeitszimmern sind zusätzlich gebührenpflichtig, wenn damit eine gewinnorientierte Tätigkeit für sich selbst oder einen Dritten ausgeübt wird. Dies gilt nicht, wenn bereits ein herkömmliches Rundfunkgerät (auch Autoradio) zur nicht privaten Nutzung angemeldet ist.

Für Firmen, Selbständige und Behörden gilt: Ist in der Betriebsstätte oder im Büro weder ein Fahrzeug mit einem Autoradio noch sonst ein Rundfunkempfangsgerät angemeldet, so fällt für sämtliche Internet-PCs und UMTS-Handys, unabhängig von ihrer Anzahl, eine einmalige Gebühr in Höhe von 5,52 Euro monatlich an. Für internetfähige Geräte auf separaten Betriebsgrundstücken und in Filialen ist je Betriebsgrundstück extra eine Gebühr zu entrichten.

Wer bereits von der Rundfunkgebührenpflicht befreit ist, bleibt auch von der Gebühr auf neuartige Empfangsgeräte befreit. (newsreporter)

Samstag, 27. Oktober 2007

ADAC veröffentlicht Kundenzufriedenheits-Studie

In der Gesamtauswertung der ADAC-Kundenzufriedenheits-Studie haben 55 849 Leser der ADACmotorwelt ihre Stimmen abgegeben. Nach Meinung der Leser baut Porsche die besten Autos und Subaru bietet den besten Werkstattservice. Im ersten Teil der zweigeteilten Leserumfrage ging es darum, welche Marke die Autos baut, mit denen die deutschen Autofahrer am zufriedensten sind. Porsche gewinnt zum dritten Mal in Folge vor Subaru und Jaguar. Hinter dem Spitzentrio behaupten sich Honda und BMW. Toyota (inklusive der Marke Lexus) ist weiter zurückgefallen. Viel Boden gewonnen hat Mercedes und ist jetzt im hinteren Mittelfeld positioniert.

Im zweiten Fragenkomplex standen die Erfahrungen mit dem Werkstattservice des jeweiligen Herstellers im Mittelpunkt. Neben der Qualität der Arbeiten und den Kosten war nach der Freundlichkeit der Mitarbeiter und nach der Kompetenz der Beratung gefragt. Hier lag Subaru vor Toyota, Mitsubishi, Honda, Mazda und Daihatsu. Die deutschen Automobilhersteller liegen überwiegend im Mittelfeld: Schlusslicht in der Service-Wertung ist Smart vor Renault.

Die ausführliche ADAC-Kundenzufriedenheits-Untersuchung ist in der Novemberausgabe der ADACmotorwelt nachzulesen. (ar/nic)(autoreporter)

Freitag, 26. Oktober 2007

Schon GEZahlt? So weit dürfen GEZ-Kontrolleure gehen

Die Anmeldequote für Rundfunkgeräte liegt bundesweit bei über 90 Prozent. Das bedeutet aber auch, dass es noch immer rund acht Prozent so genannte "Schwarzseher" gibt. Um die kümmert sich die Gebühreneinzugszentrale (GEZ). Sie ist für das Inkasso der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zuständig. Beim Kampf gegen potenzielle Schwarzseher ist die GEZ nicht zimperlich. Nach drei mehr oder weniger höflichen Briefen steht recht schnell der Gebührenbeauftragte vor der Tür. Über das forsche bis aggressive Verhalten der GEZ-Mitarbeiter gibt es immer wieder Klagen. Doch das scheint gewollt: "Man muss wie ein Polizist auftreten. Dann bekommen die Leute Angst", gesteht ein ehemaliger GEZ–Beauftragter.
Was also, wenn ein GEZ–Ermittler plötzlich vor Ihrer Haustür steht und Sie die Anmeldung für das fünf Jahre alte Fernsehgerät vergessen haben? Schwarzsehen ist eine Ordnungswidrigkeit. Die Beweislast hierfür liegt aber bei der GEZ, was sich für die Kölner Behörde als recht schwierig gestaltet.

Den Kontrolleuren steht es nicht zu, beispielsweise mit einer Anzeige oder der Polizei zu drohen. Das Betreten der Wohnung oder das Beharren auf Auskünften ist ebenso verboten. "Theoretisch kann der Verbraucher die Tür umgehend wieder schließen", erklärt Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht in Düsseldorf. Wer sich jedoch äußert, muss die Wahrheit sagen, ansonsten macht er sich strafbar. Vetter rät Betroffenen deshalb, sich vor der Haustür auf keinerlei Diskussionen einzulassen. Stattdessen könne die GEZ ihr Anliegen auch schriftlich mitteilen.

Die Verjährungsfrist für Rundfunkgebühren beträgt vier Jahre. Darüber hinaus gehende Beträge müssen nicht nachgezahlt werden.(newsreporter)

Schockbilder auf Zigarettenpackungen

Nicht zimperlich geht die japanische Regierung mit den Rauchern und der Zigarettenindustrie um. Auf 50 Prozent der Vorder- und Rückseite der Packung prangt die schwarze Lunge eines toten Rauchers, in großen Lettern wird auf die Gefahr des Rauchens hingewiesen. Beileibe kein fernöstliches Phänomen - auch hierzulande fordern Politiker und die Deutsche Krebshilfe nach dem Motto "ein Bild sagt mehr als tausend Worte", abschreckende Bilder von dramatischen gesundheitlichen Folgen des Rauchens zusätzlich zum Warnhinweis auf Zigarettenschachteln zu drucken.

Um Klarheit zu schaffen, ob diese Bilder wirklich Menschen vom Rauchen abhalten bzw. abbringen können, hat das Bundesgesundheitsministerium Studien in Auftrag gegeben, die die Wirkung auf Jugendliche untersuchen sollen.

Untersuchungen hätten ergeben, dass 60 Prozent aller Raucher grundsätzlich bereit seien, mit dem Rauchen aufzuhören. "Wenn dann beispielsweise das Bild eines Tumors den letzten Anstoß gibt, ist dieses Mittel durchaus geeignet", erklärte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski. Auch SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach und die Gesundheitsstaatssekretärin Marion Caspers-Merk befürworten diese Maßnahme, die in anderen Ländern schon seit geraumer Zeit oder bald praktiziert wird.

In Kanada wurden die Abschreckbilder bereits 2001 eingeführt, als erstes EU-Land hatte Belgien 2004 derartige Bilder auf Zigarettenschachteln eingesetzt. Darauf folgte Irland. Auch Großbritannien, Lettland, Portugal, Rumänien und Finnland haben angekündigt, die Motive bald auf Tabakprodukten zu verwenden.(newsreporter)

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Exportschlager Milch in Deutschland rückläufig

Nach den Preiserhöhungen trinken die Deutschen deutlich weniger Milch. Der Milchabsatz ging seit Mitte September im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent zurück, berichtet das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK. Ende September mussten die Verbraucher für frische Milch 74 Cent und für haltbare Milch 68 Cent ausgeben - fast ein Drittel mehr als zu Jahresbeginn. Hamsterkäufe waren den angekündigten Preiserhöhungen vorausgegangen.Die drastischen Preiserhöhungen bei Milch und Milchprodukten resultieren auch aus der großen Nachfrage aus dem asiatischen Raum, allen voran China. Galt Milch dort bis vor einigen Jahren noch als verpönt, herrscht mittlerweile ein wahrer Milchboom im Reich der Mitte. Bereits jetzt kann China seinen Bedarf an Milchprodukten nicht decken und kauft auf dem Weltmarkt vor allem Milchpulver und Käseprodukte ein.
Und das, obwohl etwa 90 Prozent der Chinesen gar keine Milch vertragen. Ihnen fehlt das Enzym Laktase, welches wiederum gebraucht wird, um den Milchzucker Laktose in seine verdaulichen Substanzen zu spalten.

Prof. Jürgen Schrezenmeir von der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft in Kiel geht davon aus, dass sich auch die Chinesen an die Verdauung von Milch gewöhnen können. Regelmäßiges Trinken werde dazu führen, dass sich die Darmflora auf die "fremde" Nahrung einstellt, so der Mediziner. Dem Vormarsch der Milch in China scheinen also vorerst keine Grenzen gesetzt. (newsreporter)

AvD gegen "Kopfgeld" für private Blitzdienste

Seit es den Kommunen Mitte der 90er Jahre erlaubt wurde, Geschwindigkeitsverstöße in Eigenregie auch mittels versteckter Messgeräte vor polizeilich festgelegten Unfallschwerpunkten zu messen und die Verkehrsverstöße mit Bußgeldbescheiden zu ahnden, werden damit gerne private Verkehrsüberwachungsunternehmen beauftragt. Diese besondere Art von Public-Private Partnership und die Praktiken dieser privaten Blitzdienste untersuchten die Redaktion von Kabel 1 Magazin und ein Mitarbeiter des AvD Instituts für Verkehrssoziologie in teilnehmender Beobachtung mit versteckter Kamera. Sie gaben sich dazu gegenüber den privaten Blitzdiensten als Vertreter des Ordnungsamtes einer Stadt aus und erkundigten sich einmal äußerst vorsichtig und in einem zweiten Fall sehr direkt nach Möglichkeiten, mehr Einnahmen für die Stadt zu erzielen.

Die "Verkaufsgespräche" beweisen, dass es in erster Linie um sichere Mehrerlöse, statt um die Verkehrssicherheit geht. Es zeigte sich auch, welche Verdienstspannen bereits bei geringen Geschwindigkeitsübertretungen zu erreichen sind und mit welchen technischen Mitteln die Orte gefunden und dann festgelegt werden, um gute Ergebnisse für die Blitzdienste und für die Kasse zu erzielen. Gezeigt werden heute im Kabel 1 Magazin um 22.15 Uhr die für die Städte lukrativen Geschäftsmodelle.

"Wie einfach Autofahrer abgezockt werden können, dank der privaten Blitzdienste beinahe mühelos und wie ohne Kontrolle der Bürgerschaft und sogar auf Kosten der Verkehrssicherheit eine Gesetzeslücke ausgenutzt werden kann, ist erschreckend und die Dreistigkeit mit der die Branche auftritt beinahe unglaublich!" sagte Alfred Fuhr, Verkehrssoziologe des AvD, nach Sichtung des Materials. "Die Ergebnisse dieser Recherche liefern skandalöse Belege für die Vernachlässigung der Unfallprävention der Kommunen zugunsten der Einnahmen durch private Überwachungsunternehmen."

Der AvD sieht sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass Prävention statt Inkasso im Vordergrund der Verkehrsüberwachung stehen muss, weil es möglichen Verkehrsopfern nichts nützt, wenn jemand vor dem Unfall auf der Lauer liegt, ohne auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer Einfluss zu nehmen. (ar/hg)(autoreporter)

Grippe mag es kalt und trocken

Warum steigt in unseren Breitengraden im Winter die Gefahr, sich mit Grippeviren zu infizieren, während sich in den Tropen die Häufigkeit von Grippeerkrankungen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt? In Versuchen mit Meerschweinchen fanden amerikanische Wissenschaftler heraus, dass Grippeviren sich in trockener, kalter Winterluft besser verbreiten als unter feuchten und warmen Bedingungen. Trockene Luft in Wohnräumen und kalte Außentemperaturen fördern demnach im Winter die Vermehrung und Übertragung der Influenzaviren. Anzeichen für eine in der kalten Jahreszeit geschwächte Immunabwehr als Ursache für das erhöhte Gripperisiko gebe es hingegen nicht.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen das Auftreten von Grippeerkrankungen. Foto: news-reporter.ne

So steckten sich die vierbeinigen Probanden bei 5 Grad Celsius eher bei ihren infizierten Artgenossen an als bei 20 oder 30 Grad. Auch eine niedrige Luftfeuchtigkeit von 20 Prozent begünstigte die Ausbreitung der Viren, während es bei Luftfeuchtigkeiten von über 80 Prozent überhaupt keine Ansteckungen mehr gab.

Die Ergebnisse könnten dabei helfen, die Ausbreitung von Grippeinfektionen zu bremsen, berichten die Forscher. Dazu wäre bereits eine Zimmertemperatur von mehr als 20 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 80 Prozent eine wirksame Maßnahme. (newsreporter)

Deutsche in Japan: „Nahezu unschlagbar“

Die deutschen Automobilhersteller sind in Japan erfolgreich - relativ erfolgreich. Acht von zehn nach Japan importierten Personenwagen stammen aus Deutschland. Aber es sind eben doch nur rund eine Viertelmillion. Matthias Wissmann, der Präsident des Verband der Automobilindustrie (VDA), beschrieb die Rolle der Deutschen jetzt in einem Pressegespräch am Rand der Tokio Motor Show als „im Premiumbereich nahezu unschlagbar“.Tatsächlich stammen vier von zehn in Japan zugelassenen Fahrzeugen der Oberklasse von Audi, BMW oder Mercedes-Benz. Nimmt man die Fahrzeuge der oberen Mittelklasse noch hinzu, bedienen die Deutschen sogar 60 Prozent des Premiummarktes in Japan. Dabei ist die Handelsbilanz trotz der größeren Zahlen deutsche Autos, die von Japan direkt exportiert werden, nahezu ausgeglichen. Denn die deutschen Produkte sind teurer. Der Wert eines „Japaners“, der nach Deutschland reist beträgt im Durchschnitt 14 200 Euro, der des nach Japan verschifften Deutschen rund 29 600 Euro. Der Gesamtwert der deutschen Auto-Exporte nach Japan liegt zurzeit bei zwei Milliarden Euro pro Jahr.

Um die Stärke der Deutschen in der Oberklasse zu unterstreichen, wies Wissmann in dem Gespräch auf die Erfolge der Nobel-Marke Lexus, einem Toyota-Ableger, auf deren Heimatmarkt Japan hin. Die Deutschen seien erfolgreicher. Gleichzeitig räumte er aber ein: „Es gibt nur einen Leuchtturm, der es mit uns aufnimmt.“ Gemeint war Hersteller Toyota, den er als zurzeit noch zweitgrößten Autoproduzenten der Welt mit der gesamten deutschen Automobilindustrie verglich.

Als Grund für die Leistungsfähigkeit der deutschen Hersteller nannte Wissmann den Wettstreit der deutschen Hersteller: „Der harte Wettbewerb unter den deutschen Marken, der macht uns fit.“ (ar/Sm)(autoreporter)

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Toyota kündigt neue Initiative zu nachhaltiger Mobilität an

Toyota will zum 70-jährigen Firmenjubiläum im November 2007 eine neue Initiative zu nachhaltiger Mobilität und gesellschaftlicher Verantwortung vorstellen. Dies kündigte Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe bei der Veröffentlichung des "Sustainability Report 2007" an. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung neuer Technologien, die umweltverträgliche Automobilproduktion und die soziale Komponente.

Der "Toyota Sustainability Report 2007" berichtet auf rund 90 Seiten über Aktivitäten des zweitgrößten Automobilherstellers der Welt zur Schonung der Umwelt bei Konstruktion und Produktion sowie beim Betrieb von Fahrzeugen. Vorgestellt werden außerdem soziale Initiativen für Mitarbeiter und Kunden. (ar/jri)(autoreporter)

EU kippt das VW-Gesetz

Der europäische Gerichtshof hat heute (23. Oktober 2007) das so genannte VW-Gesetz aus dem Jahr 1960 gekippt. Es sieht vor, dass kein Anteileigner, egal wie viele Aktien er besitzt, mehr als 20 Prozent Stimmrecht hat. Die EU sieht darin eine Behinderung des freien Kapitalverkehrs, weil Investoren abgeschreckt würden. Die Bundesregierung ist nun gefordert, das Gesetz zu ändern.In einer ersten Stellungnahme hat Porsche die Entscheidung begrüßt. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller hält 31 Prozent an Volkswagen und ist größter VW-Eigner. Das Unternehmen hofft nun, bald auch entsprechendes Stimmengewicht zu bekommen. Es wird damit gerechnet, dass Porsche seinen Anteil weiter aufstocken wird.

Der europäische Gerichtshof hat in seinem Urteil auch den Passus bemängelt, nach dem der Bund und das Land Niedersachsen jeweils zwei Vertreter in den VW-Aufsichtsrat schicken können, wenn sie nur eine einzige Aktie besitzen. (ar/jri)(autoreporter)

Fast jeder Zweite will Energieversorger wechseln

Deutschlands große Energieversorger setzen mit ihren Preiserhöhungen viel aufs Spiel. Laut einer Umfrage des Instituts TNS Emnid wollen inzwischen 41 Prozent der Deutschen ihren Energieversorger wechseln, wobei die Bereitschaft zum Wechsel in der Altersgruppe bis 29 Jahre mit 51 Prozent besonders hoch ist. Bereits im ersten Halbjahr 2007 entschieden sich 11 Prozent der Verbraucher für einen anderen Versorger. Im Vergleich zum ersten Vierteljahr sei das ein Plus von drei Prozent oder zwei Millionen Kunden gewesen.

Dem Verbraucherportal Verivox zufolge zahlen Kunden für die Grundversorgung bundesweit im Schnitt 829 Euro. Durch den Wechsel des Stromanbieters könne die durchschnittliche Kleinfamilie rund 190 Euro pro Jahr einsparen. Das maximale Sparpotenzial liege bei fast 400 Euro.

Im Verlauf des Jahres müssen sich Millionen Verbraucher auf weitere Strompreiserhöhungen einstellen. Allein in den kommenden Wochen würden mehr als 300 Versorger Preiserhöhungen vornehmen, prognostiziert Verivox. Leidtragende sind die privaten Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen, die im Gegensatz zu Großabnehmern keine direkten Verträge mit den Anbietern aushandeln und nur mit einem Wechsel in einen billigeren Tarif oder zu einem alternativen Anbieter reagieren können.

Der Vorsitzende der Unions-Mittelstandsvereinigung, Josef Schlarmann, plädiert indes für eine Senkung der Energiesteuern und für mehr Wettbewerb in der Branche. Der Staat müsse entweder "die Konzerne zerschlagen, also Netz und Energieproduktion trennen" oder es mehr lokalen Anbietern ermöglichen, über einen freien Netzzugang zu fairen Preisen Marktanteile zu erobern.(newsreporter)

Lufthansa mit neuem AIRail-Service

Laut Auskunft der Lufthansa-Mitarbeiter am AIRail-Schalter auf dem Kölner Hauptbahnhof stellt die Lufthansa ihren Gepäckservice auf den AIRail-Bahnhöfen in Köln und Stuttgart zum 5. November 2007 ersatzlos ein. Zwar können die Passagiere dann nach wie vor an den Check-in-Schaltern ihre Bordkarte bekommen, aber ihr Gepäck müssen sie selbst zum Zug nach Frankfurt mitnehmen und anschließend im AIRail-Terminal auf dem Flugplatz-Bahnhof für ihren Weiter-Flug einchecken. Lange Gepäckmärsche über den riesigen Flugplatz entfallen.

Ankommende Fernreisende müssen ihre Koffer auch im AIRail-Terminal auf dem Bahnhof wieder abholen und damit in den Lufthansa-ICE steigen. Die Minimum-Check-in-Zeit wird auf allen Bahnhöfen auf 15 Minuten verkürzt. Weiterer neuer Vorteil: Reisende der Ersten- und der Business Klasse können in Frankfurt kostenlos die DB-Lounge im Bahnhof nutzen.

Die Flugverbindung zwischen Köln und Frankfurt wird ab November eingestellt. Auf der AIRail Strecke Köln-Frankfurt gibt es dann einen neuen zusätzlichen Halt in Bonn/Siegburg. Zwar ohne Lufthansa Check-in-Stewardessen aber mit einem Lufthansa-Bordkarten-Automaten im DB-Reisezentrum. (newsreporter)

Verbraucher können mehr als 250 Euro Stromkosten einsparen

Durch den Einsatz effizienter Techniken und stromsparender Geräte lässt sich auch im Privathaushalt der Stromverbrauch deutlich reduzieren. Dies schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. "Wer seinen Stromverbrauch durch effiziente Elektrogeräte dauerhaft reduziert, wird auch dauerhaft Geld sparen. Denn die sinnvollste Reaktion auf Strompreiserhöhungen ist Energieeffizienz", erklärt Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Dabei haben Energiesparmaßnahmen im Haushalt wenig mit Verzicht zu tun. Es genügt, die Energie besser zu nutzen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann so mehr als 250 Euro Stromkosten im Jahr sparen.

So reduziert z.B. ein Austausch herkömmlicher Glühlampen durch Energiesparlampen die Stromkosten für Beleuchtung um 80 Prozent, und allein durch den Einsatz sparsamer Haushaltsgeräte lassen sich im Jahr rund 65 Euro sparen. Je älter die eigenen Haushaltsgroßgeräte sind, desto höher ist der Stromverbrauch. Deshalb lohnt es sich, auch über den Austausch noch funktionierender Geräte nachzudenken.

Viele elektronische Geräte verbrauchen im so genannten Stand-by-Betrieb dauerhaft Strom, obwohl sie gar nicht benutzt werden. Diese Leerlaufverluste kann man sich getrost sparen. Einfache Abhilfe bei Geräten, die keinen richtigen Ausschalter haben, schafft eine Steckdosenleiste mit Ausschalter. Allein durch eine Reduzierung des Verbrauchs im Stand-by kann ein durchschnittlich ausgestatteter Haushalt weitere 65 Euro im Jahr einsparen.

Speziell für den Einsatz in Heizungssystemen wurden in den letzten Jahren Hocheffizienzpumpen entwickelt Sie verbrauchen im Vergleich zu den alten Modellen nur einen Bruchteil an Strom. Der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen eine energieeffiziente Pumpe beschert der Haushaltskasse weitere 55 Euro im Jahr.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt bietet die dena unter www.stromeffizienz.de.(newsreporter)

Montag, 22. Oktober 2007

Vorstellung BMW 1er Coupé: Auf den Spuren des 2002tii

Schön, wenn man nicht immer bei Null beginnen muss. So stellt jetzt BMW das Coupé der 1er Baureihe in die Tradition des 2002 tii vor, wobei die niedrige Zahl für die neue Baureihe keineswegs für neue Bescheidenheit steht, denn unter dem Blech wird mit Pfunden gewuchert - und natürlich mit PS. Einst war der 2002 tii turbo der Traum des deutschen Autofahrers und der Liebling des amerikanischen. Diesen Status soll auch das stärkste unter den 1er Coupé wieder erreichen, der BMW 135i mit einem Sechszylinder von 225 kW / 306 PS.Der alte Vierzylinder-Turbo musste noch knapp zehn Kilogramm pro PS bewegen - damals ein hervorragender Wert. Das Leistungsgewicht des neuen ist doppelt so gut. Denn dem 1500 Kilogramm Leergewicht stehen eben mehr als 300 PS zur Verfügung. Entsprechend fallen die Fahrleistungen aus. Der 135i beschleunigt in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, heftig unterstützt von seinem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmeter (Nm). Er stürmt so lange scheinbar mühelos weiter, bis die Elektronik ihn bei 250 km/h einbremst. Sein Verbrauch liegt im Norm-Durchschnitt bei 9,2 Liter. Er braucht damit trotz der vielen neuen Pferdchen und der zusätzlichen beiden Zylinder rund ein Drittel weniger als einst der 2002tii.

Doch Fahrleistung allein ist nicht alles; das Aussehen ist mindestens ebenso so wichtig, wenn das kleinste BMW-Coupé wieder den Aufstieg zur Ikone schaffen soll. Seine Form folgt der des 3er Coupés mit langer Schnauze und damit weit nach hinten versetzter Kabine, die flach in ein kurzes Heck überfließt. Ausgeprägte Schweller und Radhäuser, breite und hohe Schultern sowie eine markante Seitenlinie lassen keinen Zweifel an der Urheberschaft des Designs und an der Leistungsbereitschaft des Wagens aufkommen. Auch im Rückspiegel des Vordermannes zeigt er, wes’ Geistes Kind er ist. Zusätzliche große Lufteinlässe setzen im Gesicht des 1er verschaffen Respekt. Dazu passt das Heck mit angedeuteten Diffusoren und dickem, schwarz verchromten Doppelauspuff.

Wir fuhren jetzt zum ersten Mal den BMW 135i mit dem M-Paket auf einer neuen Rennstrecke im schwedischen Gotland, die zu einem Sport-, Test- und Trainingscenter ausgebaut werden soll. Zum M-Sportpaket gehören zum Beispiel ausgezeichnet geformte Sportsitze und eine Reihe von weiteren sportlich-eleganten Accessoires, die dem Innenraum eine edle und sportliche Atmosphäre verpassen. Sportfahrwerk, Aerodynamikpaket, 17-Zoll-Leichtmetallräder mit Mischbereifung (vorn 205/50 R 17, hinten 225/45 R 17) und eine breiter Farbpalette für innen und außen gehören ebenso dazu. Für das 1er Coupé mit der schlichtesten, wenn auch recht kompletten Ausstattung kostet das Pakez 3300 Euro extra, für den 135i 550 Euro.

Der Innenraum fällt zwar nicht üppig aus, aber zumindest für die beiden vorn Sitzenden immerhin so groß, dass sich mancher Sportwagen mit ähnlichen Fahrleistungen davon ein paar Liter abschneiden könnte. Und auf der Rücksitzbank des Dreitürers kann man es durchaus schon einmal längere Zeit aushalten. In die 4,36 m lange Karosserie passt sogar noch ein Kofferraum von 370 Litern, den man durch Umklappen der hinteren Sitze vergrößern kann.

Das 1er Coupé zeigt also durchaus Eigenschaften, die ihn auch für die junge Familie geeignet erscheinen lassen. Dazu zählt auch die Federung, die trotz des sportlichen Anspruchs erstaunlich komfortabel arbeitet. Auch das niedrige Fahrgeräusch trägt zum Wohlgefühl bei, solange man den Motor nicht reizt und damit den Akkustikdesignern die Chance gibt, die Insassen von ihrem Können zu überzeugen. Der Reihen-Sechszylinder beherrscht alle Tonlagen vom sanften Säuseln bis zum kraftvollen Brüllen.

Auch bei diesem BMW ist das Brüllen kein leeres Versprechen. Er marschiert so nahtlos durch die sechs Gänge seiner Schaltung, dass es eine wahre Pracht ist. Kurven fürchtet der 1er mit seiner perfekten Achslastverteilung von 50:50 und Heckantrieb nicht. Eher hat man den Eindruck, er suche sie, um nach dem Scheitelpunkt seine Kraft wieder voll und ohne Traktionsprobleme wieder auf die Straße bringen zu können. Wer es dabei gern etwas heftiger hat, dem lässt das Elektronische Stabiltätsprogramm, das bei BMW DSC heißt, genügend Spielraum für Spielereien mit dem Heck.

Das alles ist weder für BMW insgesamt noch für die 1er Baureihe ungewöhnlich. Das Coupé fügt sich sehr gut in die Philosophie der Münchner vom Fahrvergnügen ein. Aber es müssen nicht immer 306 PS sein, um dieses Vergnügen zu spüren. Zur Wahl steht auch ein Vierzylinder-Diesel im 120d mit 130 kW /177 PS, der in diesem 1er seine Weltpremiere erlebt und ein weiterer Vierzylinder-Diesel mit Twinturbo-Aufladung und 150 kW / 204 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmeter. Im kommenden Jahr kommt noch der 125i dazu. Dann wird das Motorenangebot erst einmal komplett sein. Die Vielfalt bei den 1er BMW-Varianten wird aber weiter wachsen. Das Cabrio haben die Münchner ja bereits angekündigt. Andere sollen folgen.

Das 1er Coupé ist nun ebenfalls Nutznießer des Energiesparprogramms von BMW „Efficient Dynamics“. Auto Start Stop-Funktion, Bremsenergie-Rückgewinnung, energiesparende elektromechanische Lenkung, Schaltpunktanzeige, bedarfsgerechte Steuerung der Nebenaggregate helfen, den Verbrauch zu senken und haben sich deswegen auch schon den nicht zutreffenden, aber heutzutage hilfreichen Namen „Micro-Hybrid“ angeeignet. Die beiden Diesel bleiben so mit 128 Gramm bzw. 138 Gramm Kohlendioxidemission pro Kilometer unter der zur Zeit noch magischen 140-Gramm-Grenze. Der 135 i ist mit nur 220 Gramm dabei. Man sieht, es wirkt.

Die Preise für den BMW 120i beginnen bei 28 750 Euro; der 123 i kostet ab 32 500 Euro, und für den 135i muss man mindestens 38 950 Euro berappen. Das lässt erkennen, dass BMW durchaus bereit ist, sich mit dem 1er Coupé in Wettbewerb mit den besseren GT(I)-Versionen anderer Hersteller anzulegen. Dieser kleine Wolf im Wolfpelz soll Beute machen. (ar/Sm)(autoreporter)

Daten: BMW 135i Coupé

Länge x Breite x Höhe: 4,36m x 1.75 m x 1,14 m
Motor (Bauart, Hubraum): 2979 ccm Reihen-Sechszylinder
Max. Leistung: 225 kW / 306 PS bei 5800 U/min
Max. Drehmoment: 400 Nm zwischen 1300 und 5000 U/min
Verbrauch NEFZ im Mittel: 9,2 Liter
CO2-Emission: 220 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h:5,3 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Leergewicht/Zuladung: 1560 kg/ 440kg
Kofferraum: 370 Liter, vergrößerbar
Basispreis: 38 950 Euro

Bosch will Asiengeschäft verdreifachen

Bosch will in der Region Asien-Pazifik überdurchschnittlich wachsen und strebt dort bis 2015 ein Umsatzvolumen von 22 Milliarden Euro. "Das Asiengeschäft soll dann gut 25 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen", sagte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich der Eröffnung des neuen Hauptsitzes in Seoul, Korea. Für das Jahr 2007 erwartet Bosch einen Asien-Umsatz von 7,4 Milliarden Euro.

Zwischen 2008 und 2010 plant Bosch in Asien Investitionen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen erweitert damit sowohl die Fertigungskapazitäten als auch das Netzwerk an Entwicklungs- und Applikationszentren. Die Bosch-Gruppe hat in der Region 58 Standorte mit rund 50 000 Mitarbeiter aufgebaut. Rund 7000 Mitarbeiter sind dort in 18 Forschungs- und Entwicklungsstandorten tätig. (ar/Sm)(autoreporter)

Samstag, 20. Oktober 2007

Achtung Steuerfalle!

Kapitalerträge werden ab 1. Januar 2009 einheitlich mit 25 Prozent besteuert. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer - insgesamt ergeben das rund 28 Prozent für Vater Staat. Egal, wie hoch der eigene Einkommensteuersatz über dieser Schwelle liegt. Betroffen sind alle Zinsen, Dividenden und Gewinne aus dem Verkauf von Aktien, Fonds und anderen Wertpapieren. Zu den Auswirkungen stellt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) fest: Bürger mit kleinen und mittleren Einkommen würden am härtesten getroffen. Auch Klaus Schneider, Steuerexperte bei der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) kommt zu dem Ergebnis: "Rendite ist noch wichtiger als bisher, um den Steuernachteil auszugleichen." Vorsorgeexperten von Banken warnen: Wer jetzt nicht handele und sein Depot neu aufstelle, verschenke bares Geld.
Das heißt im Klartext: Anleger sollten ihr Depot rechtzeitig vor dem 1. Januar 2009 zukunftsfähig machen. Sonst werden bei jeder künftigen Umschichtung 25 Prozent Abgeltungssteuer fällig. Besonders hart betroffen sind auch Fondssparpläne, da alle Einzahlungen ab 2009 voll unter die Abgeltungssteuer fallen. Zu den Gewinnern des neuen Gesetzes gehören dagegen Riester-, Rürup- und private Rentenversicherungen. Weil die Riester-Rente allein aber die Versorgungslücke nicht schließt, sind für jeden, der für seine Altersvorsorge spart, Angebote interessant, die eine garantierte lebenslange Rente mit Gewinnchancen an der Börse verbinden. Die Devise heißt: mehr Dynamik für den Ruhestand. Ein Beispiel ist hier die von der HypoVereinsbank (HVB) neu entwickelte AktivRente. Sie garantiert den Anlegern alle eingezahlten Sparbeträge und Profite von den Aufschwungphasen an den Wertpapiermärkten. Je nach Risikobereitschaft gibt es drei Varianten, zwischen denen vier Mal im Jahr steuerfrei gewechselt werden kann - ohne zusätzliche Gebühren. Auf Wunsch ist das Produkt außerdem riesterfähig: Anleger die noch in diesem Jahr die HVB AktivRente Riester abschließen, erhalten dadurch auch noch die gesamte Zulage und Steuerersparnis für 2007. Obendrein umgehen alle Sparer die Abgeltungssteuer. Weil die Rente nur mit dem Ertagsanteil besteuert wird, ergibt sich folgende Berechnung: Bei Rentenbeginn mit 67 Jahren beläuft sich der Ertragsanteil auf 17 Prozent; in den meisten Fällen bleiben deutlich mehr als 90 Prozent der Privatrente steuerfrei. (newsreporter)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Bundesumweltminister Gabriel rät Strom- und Gaskunden zum Anbieterwechsel

Die geplanten Strompreiserhöhungen der beiden größten deutschen Energieversorger E.on und RWE haben eine Welle der Empörung ausgelöst. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wie auch der Energieexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel, raten den Stromkunden, verstärkt von der Möglichkeit des Anbieterwechsels Gebrauch zu machen, damit, so Krawinkel, "in den Konzernzentralen klar wird: Diese Preise sind am Markt nicht durchsetzbar." Immerhin können sich die Preiserhöhungen für Strom (knapp 10 Prozent) und Gas (knapp 9 Prozent) bei Kunden, die Strom und Gas beziehen, auf fast 200 Euro im Jahr summieren.

Der Wechsel des Stromanbieters ist einfach: Als erstes sollte man seinen individuellen Jahresverbrauch ermitteln. Am einfachsten geht das über die letzte Rechnung. Wichtig: Es kommt nicht auf den Betrag in Euro an, sondern auf den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh). Wer die letzte Rechnung nicht mehr findet, kann seinen jährlichen Strombedarf auch anhand des Verbrauchs der letzten Monate hochrechnen. Nun beginnt die Suche nach dem günstigsten Anbieter. Eine wichtige Hilfestellung bieten dabei unabhängige Verbraucherportale wie www.verivox.de, www.stromtarife.de oder www.verbraucherzentrale.de. Auf diesen Seiten finden sich Tarifrechner, in die man nur seine Postleitzahl und seinen jährlichen Stromverbrauch in Kilowattstunden eingeben muss. Der Tarifrechner bietet dann eine Übersicht sämtlicher Anbieter, die in dieser Region verfügbar sind. Doch Vorsicht: Der günstigste Anbieter ist nicht automatisch der beste! So warnen Verbraucherschützer vor Unternehmen, die Vorkasse verlangen. Auch sollte man sich nicht zu lange an einen Anbieter binden und Vertragslaufzeiten von zwei Jahren lieber meiden. Wer möchte, kann sich an dieser Stelle auch für einen Öko-Stromanbieter entscheiden. Diese Unternehmen garantieren grünen Strom aus erneuerbaren Energien und sind nach Angaben der Verbraucherschützer in zwei Dritteln der Städte sogar billiger als der ortsübliche Grundversorger. Die Kontaktaufnahme mit dem neuen Anbieter ist häufig direkt über das Verbraucherportal möglich. Der neue Anbieter klärt dann sämtliche Formalitäten und übernimmt auch die Abmeldung beim alten Versorger, wobei allerdings die Vertragslaufzeit beim alten Anbieter eingehalten werden muss. Technisch ist der Anbieterwechsel überhaupt kein Problem. Die Stromversorgung geht ohne Unterbrechung weiter. Und was, wenn der neue Anbieter Pleite gehen sollte? Auch dann bekommt man weiterhin Strom, denn in diesem Fall ist der örtliche Grundversorger gesetzlich verpflichtet, einzuspringen. (newsreporter)

E.on-Strom fast 10 % teurer

Deutschlands größter Energiekonzern E.on erhöht zum Jahresbeginn 2008 seine Preise für Privatkunden um bis zu knapp 10 Prozent für Strom und um bis zu fast 9 Prozent für Gas. In den vergangenen Monaten hatten schon andere Versorger Preiserhöhungen umgesetzt oder zum Jahreswechsel angekündigt, die meisten RWE-Regionalversorger heben 2008 die Strompreise an. Scharfe Kritik an den E.on-Plänen kam aus den Reihen der Verbraucherschützer, dies sei eine "Kriegserklärung an Verbraucher und Politik."

E.on begründete seinen Schritt mit höheren Beschaffungskosten und steigenden staatlichen Abgaben für erneuerbare Energien. Betrachtet man allerdings das Ausgangsniveau, so zeigt sich, dass Strom hierzulande auch ohne die derzeitigen Preiserhöhungen teurer ist als in den meisten anderen europäischen Staaten. Der Energieexperte der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel, wertete die neue Preisrunde als Zeichen für den unzureichenden Wettbewerb auf dem Strommarkt. Das einzige, was Kunden tun könnten: den Anbieter wechseln. Doch das Kernproblem bleibe: Seit dem Jahr 2000 seien die Strompreise in Deutschland um rund 50 Prozent gestiegen. Die Entwicklung mache deutlich, dass es auf dem Energiemarkt eine andere Wettbewerbsordnung geben müsse. (nr/as)(newsreporter)

BMW Welt heute eingeweiht

In München ist das Auslieferungszentrum BMW Welt feierlich eingeweiht worden. Ab 23. Oktober 2007 können Kunden dort ihren Neuwagen direkt vom Hersteller in Empfang nehmen. Zuvor finden am 20. und 21.Oktober 2007 jeweils von 10 bis 21 Uhr Publikumstage statt. Die BMW Welt, Am Olympiapark 1, bietet eine Präsentation aller aktuellen BMW-Baureihen, Informationen rund um Technik und Design der Produkte, einen Zubehör- und Accessoireshop, drei Restaurants sowie eine Coffee-Bar und einen eigenen Erlebnisbereich für Kinder und Jugendliche im Alter sieben bis 13 Jahren.

Inmitten des Gebäudes liegt das Abholzentrum. Auf 20 Drehscheiben und zehn Panoramaplätzen werden die Fahrzeuge platziert und warten dort auf ihre neuen Besitzer. BMW rechnet mit 45 000 Fahrzeugübergaben und rund 850 000 Besuchern.

Das Gebäude mit seinem markanten Doppelkegel am Südeingang und der großen geschwungenen Galerie mit Übergang zum benachbarten BMW-Museum soll auch für Veranstaltungen wie Konzerte und Seminare genutzt werden. (ar/jri)(autoreporter)

Nissan GT-R hat in Tokio Weltpremiere

issan feiert auf der Tokio Motor Show (24. Oktober bis 11. November 2007) die Weltpremiere des neuen GTR-R. Vorab können sich Interessierte bereits im Internet über den neuen Sportwagen informieren. Der GT-R wird ab Dezember 2007 zunächst in Japan verkauft. Ende 2008, Anfang 2009 wird der Wagen auch in Europa angeboten.

Auf der Internetseite www.gtrnissan.com gibt es Details zum Fahrzeug und einen Streifzug durch die mittlerweile fast 40-jährige Geschichte des Sportwagens. Regelmäßige Updates – das nächste ist für den Tag der Premiere in Tokio vorgesehen – sorgen für stets aktualisierte Informationen. (ar/jri)(autoreporter)

Wiesmann GT jetzt auch mit Automatik

Der Sportwagenhersteller Wiesmann bietet ab sofort für den GT zwei weitere Getriebeversionen an. Dem Wunsch vieler Kunden entsprechend sind ab sofort eine 6-Gang-Automatik und ein SMG-Getriebe mit ebenfalls sechs Stufen verfügbar. Beide sind sportlich ausgelegt.Das SMG-Getriebe mit automatischer Kupplung wird mit dem Schalthebel oder mit Schaltwippen am Lenkrad geschaltet. Für noch komfortorientiertere Käufer steht die 6-Gang-Vollautomatik zur Verfügung. Schaltpaddel am Lenkrad erlauben ebenso wie eine zweite Ebene des Wählhebels die Gänge auch per Hand zu schalten.

Der Aufpreis für das Vollautomatikgetriebe beträgt 4900 Euro, für das SMG-Getriebe 4250 Euro. (ar/jri)(autoreporter)

Montag, 15. Oktober 2007

Ford in Europa mit neuem Zulassungsrekord

Ford hat im September in Europa 179 200 Fahrzeuge abgesetzt Das sind 3,1 Prozent mehr als vor einem Jahr und bedeutet das bisher beste September-Ergebnis überhaupt. Der Marktanteil in den 20 wichtigsten Ländern konnte auf 9,8 Prozent ausgebaut werden.

Seit Jahresanfang hat Ford Europe damit den Absatz um 5,4 Prozent gesteigert. Beliebteste Modelle waren der Focus und der Fiesta mit zusammen über 85 000 Einheiten im September. Der neue Mondeo erreichte mit 18 350 verkauften Fahrzeugen sein bisher bestes Ergebnis. Am erfolgreichsten ist Ford in Großbritannien mit 70 800 Neuzulassungen und der Marktführerschaft (15 Prozent). Als Wachstumsmärkte erwiesen sich Russland und Italien sowie die Türkei, wo Ford inzwischen einen Marktanteil von 17,8 Prozent erreicht hat. (ar/jri)(autoreporter)

Erster A380 an Singapore Airlines übergeben

Airbus am Montag seinen ersten Superjumbo A380 ausgeliefert an Singapore-Airlines ausgeliefert. «Heute beginnt ein neues Kapitel in der Luftfahrtgeschichte», jubelte Airbus-Chef Thomas Enders vor hunderten geladenen Gästen und Journalisten. Airbus hat inzwischen 189 Bestellungen, der Listenpreis liegt bei 320 Millionen Dollar (226 Millionen Euro). Nächstes Jahr will Airbus 13 Exemplare des A380 ausliefern, 2009 dann 25 und 2010 geplante 45 Riesenflugzeuge.

Renault Deutschland wird 100 Jahre alt

Renault feiert 100 Jahre Marktpräsenz in Deutschland: Am 17. Oktober 1907 wurde in Berlin die „Renault Frères Automobil Aktiengesellschaft” in das Handelsregister eingetragen. Der erste Firmensitz und die Verkaufsräume befanden sich direkt am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte. Zum Jubiläum wird am Freitag, 19. Oktober 2007, der neue Laguna zu den rund 1400 deutschen Händlern rollen.Seit 1991 ist Renault mit zurzeit 4,4 Prozent Marktanteil erfolgreichster Importeur in Deutschland. 2,6 Millionen Fahrzeuge des französischen Herstellers sind in Deutschland zugelassen. Immer wieder setzte die Marke in der Vergangenheit Trends. In den sechziger Jahren wurde mit dem legendären R4 und R16 der Heckklappe zum Siegeszug im Automobilbau verholfen. Mit Kangoo und Sénic schuf Renault ganze Fahrzeuggattungen neu. Weniger Glück hatte das Unternehmen mit innovativen Oberklassemodellen wie dem Vel Satis und dem futuristischen Avantime, für den nach nur wenigen tausend Exemplaren das Produktionsaus kam.

Die Renault Deutschland AG hat heute ihren Sitz in Brühl bei Köln. Dort sind rund 550 Mitarbeiter tätig. Das Händlernetz mit insgesamt etwa 18 000 Beschäftigten zählt zu den dichtesten in Deutschland. (ar/jri)(autoreporter)

Mazda plant neues Werk in Thailand

Die Mazda Motor Corporation und die Ford Motor Company planen ein neues Werk in Thailand. Im Werk der AutoAlliance Thailand (AAT) - dem dortigen Joint Venture von Mazda und Ford zur Produktion von Pick-Up-Fahrzeugen - sollen ab 2009 auch Fahrzeuge des B-Segments für beide Marken produziert werden. Die Investitionssumme von mehr als 500 Millionen US-Dollar soll zu gleichen Teilen zwischen den beiden Automobilherstellern aufgeteilt werden. Die Fahrzeuge sind für den thailändischen Markt und andere südostasiatische Märkte bestimmt.

Das neue Pkw-Werk wird auf dem Gelände des bestehenden Pick-Up-Werks errichtet. Die jährliche Produktionskapazität der neuen Anlage beträgt 100 000 Einheiten. In Verbindung mit dem Pick-Up-Werk und unter Einbeziehung der vor Ort aus angelieferten Teilen produzierten Fahrzeuge wird die Jahreskapazität von AAT von derzeit 175 000 Einheiten auf 275 000 Fahrzeuge steigen. (ar/nic)(autoreporter)

Porsche 911 GT2: Sportwagen mit Manieren

530 PS stark, 329 km/h schnell, 145 kg leichter und eine Rundenzeit von 7,32 Minuten auf der Nürburgring-Nordschleife. Das sind die Kerndaten des neuen Porsche 911 GT2, der ab November 2007 in der neusten Generation für 189 496 Euro ausgeliefert wird. Wie schon der Vorgänger basiert der GT2 auf dem 911 Turbo.Im Vergleich zum 353 kW / 480 PS starken Turbo fallen einige Änderungen auf, die aber nicht nur der optischen Unterscheidung dienen. Vielmehr stand im Lastenheft des neuen GT2 geschrieben, dass eine Umsetzung des Leistungspotenzials unter Berücksichtigung deren vollständiger Ausschöpfung Pflicht ist. Beispielsweise wurde auf dem permanenten Allradantrieb des Turbo beim GT2 verzichtet.

Der 3,6-Liter Sechszylinder-Boxermotor bezieht seine Kraft aus zwei Turboladern. 390 kW / 530 PS bei 6500 Umdrehungen pro Minute sind ein Wort, um im Kreise der High Performance Sportwagen ganz vorne mitmischen zu können. Das maximale Drehmoment ist bei 680 Nm erreicht, das über ein Drehzahlband zwischen 2200 und 4500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Bei einem Leergewicht von 1440 Kilogramm bietet der 911 GT2 Fahrleistungen, die ihresgleichen suchen. Schon deshalb, weil dieser 911er Manieren aufweist, die ihn zu einem angenehmen Begleiter machen. Klar, ist der GT2 straff gefedert und auch die Geräuschkulisse weist hohe Tonlagen auf, aber es ist immer die entscheidende Frage wie man das Gesamtpaket eines echten Sportwagens abstimmt. Ein unverhältnismäßig straffes Fahrwerk sagt noch nicht über deren Qualitäten aus und ein wohl komponierter Klang der Auspuffanlage kann auch den Charakter eines Sportwagens definieren.

Hier haben die Zuffenhausener Ingenieure ganze Arbeit geleistet und gutes Fingerspitzengefühl bei der Entwicklung des 911 GT2 erwiesen, der durchaus im Alltagsbetrieb bewegen lässt – vorausgesetzt man hat nicht das Club Sport Paket mit Überrollbügel und Schalensitzen bestellt. Wer seinen GT2 häufiger über Rennstrecken jagen will, sollte diese Option unbedingt bestellen. Zumal die neuen Sportschalensitze eine Empfehlung sind. Erstmals bieten sie neben einer tollen Passform auch die Vorteile eines herkömmlichen Sitzes mit klappbarer Lehne. Er zeichnet sich dank hochgezogenen Seitenwangen durch eine extrem gute Seitenführung aus. Der aus Kohle- und Glasfaser-Kompositwerkstoffen gefertigte Sportschalensitz wiegt neun Kilogramm kann aber alternativ ohne Aufpreis gegen die viel alltagstauglicheren adaptive Sportsitze mit Memory-Funktion bestellt werden.

Das der GT2 ein rundstreckentaugliches Fahrwerk besitzt, davon hat uns Walter Röhrl überzeugen können. Und: „Darunter verstehen wir jedoch nicht einfach nur tiefer gelegt und straff abgestimmt“, sagt Alan Lewin, Gesamtprojekt-Leiter GT2. Erstmals ist beim neuen 911 GT2 ist das Fahrstabilisierungssystem „Porsche Stability Management“ (PMS) eingebaut. Dieses System lässt sich vom Fahrer in zwei Stufen abschalten, ABS bleibt immer aktiv. Dabei steht „SC“ (Stability Control) für ein kontrolliertes Abbremsen einzelner Räder und TC (Traction Control) für die Regelung der Antriebskräfte an der Hinterachse. Zudem hat der GT2 das aktive Dämpfungssystem „Porsche Active Suspension Management“ (PASM) an Bord – im Sportmodus unterstützt den GT2-Fahrer ein rennsportlich-straffes Fahrerwerk. Für eine optimale Verzögerung sorgt die serienmäßige Keramik-Bremsanlage. In 7,32 Minuten umrundete der neue Porsche 911 GT2 die Nürburgring-Nordschleife. Diese Runde durch die „grüne Hölle“ wurde mit serienmäßiger Straßenfahrwerk-Einstellung und PASM in Normalstellung gefahren, versichert Porsche. (ar/pha)(autoreporter)

Freitag, 12. Oktober 2007

Reisen mit Heimtieren - was ist zu beachten?

Für Reisen mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) innerhalb der Europäischen Union sind besondere Regelungen und Verordnungen zu beachten. Dadurch soll die Einschleppung und Verbreitung der Tollwut vermieden werden. Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich nach der Tollwutsituation des Herkunfts-Drittlandes sowie des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU.
Pro Person können höchstens fünf Heimtiere mitgeführt werden, die nicht zum Verkauf bestimmt sein dürfen. Darüber hinaus benötigen Sie einen Heimtierausweis nach einheitlichem Muster, der dem Tier eindeutig zugeordnet werden kann. Dafür muss das Tier mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Außerdem muss der Pass den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Bei Welpen im Alter von mindestens 3 Monaten bedeutet dies, dass die Erstimpfung mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt durchgeführt wurde und längstens um den Zeitraum zurückliegt, den der Impfstoffhersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt.

Eine Liste mit Bezugsquellen für den Heimtierausweis hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlicht. Sie ist im Internet abrufbar. (newsreporter)

Rekordmonat für Air Berlin

Der Monat September war für Air Berlin der erfolgreichste Monat aller Zeiten. 2.454.637 Passagiere flogen mit Deutschlands zweitgrößter Airline. 21 Prozent mehr als im September 2006. "Wir haben im September den höchsten Zuwachs in diesem Jahr erzielt", erklärt Vorstandsvorsitzender Joachim Hunold. Auch das Ergebnis der ersten neun Monate kann sich sehen lassen: 14,2 Prozent plus von Januar bis September. Das sind 17.225.274 Fluggäste gegenüber „nur“ 15.078.730 in 2006.
Die Auslastung der Air Berlin-Flieger lag im September bei stolzen 83,6 Prozent, 2,4 Prozentpunkte mehr gegenüber September 2006. Für die ersten neun Monate stieg die Auslastung um 1,5 Prozentpunkte auf 77,6 Prozent.
Pro verfügbarem Sitzplatzkilometer wurde ein Flugumsatz von 6,02 Eurocent erzielt. Das ist allerdings ein Minus gegenüber dem Vorjahresmonat von 3,1 Prozent.
Insgesamt beförderte die Air Berlin-Gruppe (inklusive der 100-prozentigen Tochter LTU) im September 2.898.992 Gäste (09/2006: 2.612.480). Das entspricht einem Plus von 11 Prozent. In den ersten neun Monaten konnten die Fluggesellschaften gemeinsam 21.132.501 Passagiere an Bord begrüßen (+ 9,2 Prozent). Die Auslastung der Flugzeuge lag bei 84,3 Prozent. Plus 2,4 Prozentpunkte gegenüber September 2006. Kumuliert 77,7 Prozent in diesem Jahr. Eine Verbesserung um 1,2 Prozent.
Auch die Flughäfen profitierten von dem Air Berlin-Wachstum im September. In Deutschland Stuttgart (+ 43 Prozent), Düsseldorf (+ 42 Prozent), München (+ 29 Prozent) und Hamburg (+ 29 Prozent). Im Ausland Kopenhagen (+ 70 Prozent), Moskau (+ 55 Prozent), Wien (+ 28 Prozent) und Palma de Mallorca (+ 20 Prozent).(newsreporter)

Lufthansa mit Pasagierrekord

Lufthansa hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 rund 42,5 Millionen Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge begrüßen können. Das sind 5,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Passagierzahl stieg dabei in allen Verkehrsgebieten deutlich.

Der Sitzladefaktor der Lufthansa-Flüge stieg um zwei Prozentpunkte auf 77,4 Prozent. Auch Lufthansa Cargo erhöhte in den ersten neun Monaten des Jahres die Verkehrsleistung. Mit 1,3 Millionen Tonnen stieg die transportierte Menge Fracht und Post um 2,5 Prozent. Der Fracht-Nutzladefaktor kletterte um 1,5 Prozentpunkte auf 68,4 Prozent.

Mit den Gesellschaften des Lufthansa-Konzerns sind in diesem Jahr insgesamt 45,8 Millionen Fluggäste gereist. Davon flogen 3,3 Millionen Passagiere seit Juli mit der Swiss. Mit dem dritten Quartal ist die Swiss voll in den Konzern integriert. Entsprechend sind in den Verkehrszahlen die Passagiere der Schweizer Fluggesellschaft seit Juli enthalten. (ar/nic)(autoreporter)

Radarwarngeräte können konfisziert werden

Wer in Deutschland ein betriebsbereites Radarwarngerät benutzt oder mitführt, muss damit rechnen, dass es von der Polizei konfisziert wird. Darauf weist der ADAC hin. Darüber hinaus zahlt der Fahrzeugführer ein Bußgeld von 75 Euro und erhält vier Punkte in Flensburg.In vielen europäischen Ländern werden Autofahrer mit Radarwarngeräten sehr viel drastischer bestraft als in Deutschland. In Belgien, Frankreich und der Schweiz dürfen beispielsweise sie nicht einmal mitgeführt werden, selbst im funktionslosen, also originalverpackten Zustand. Auch der Vertrieb ist dort unzulässig.

Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen (in der Schweiz mindestens 240 Euro) und in Ausnahmefällen sogar mit Gefängnisstrafen geahndet werden. Unter Umständen wird das Gerät vernichtet oder eingezogen (Belgien, Schweden und Schweiz). In Frankreich kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden, wenn in diesem ein Radarwarngerät verwendet wird.

In Deutschland kommen immer mehr Navigationsgeräte in den Handel, die mit einem Point of Interest Warner (POI) als Ankündigungsfunktion ausgestattet sind. Mit dieser Software können beispielsweise Tankstellen und auch stationäre Messstellen angezeigt werden. Entgegen der Aussage einiger der Verkäufer sind Navigationsgeräte mit dieser Zusatzfunktion jedoch in Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Norwegen eindeutig verboten. (ar/nic)(autoreporter)

Volkswagen erhöht Verkaufsziel in China auf 900 000 Fahrzeuge

Die Volkswagen Group China hat mit 684 786 Fahrzeugen in den ersten neun Monaten 2007 einen neuen Verkaufsrekord erzielt und gegenüber 2006 um 30,2 Prozent zugelegt. Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung wurde das Verkaufsziel für dieses Jahr angehoben. Bis Ende 2007 will VGC insgesamt 900 000 Einheiten im Reich der Mitte absetzen.Die Verkäufe der Marke Volkswagen nahmen um 27,9 Prozent auf 594 270 Einheiten zu, darunter 6322 importierte Fahrzeuge. Audi lieferte 76 168 Fahrzeuge (+ 25,9 Prozent) aus, von denen 6504 importiert waren. Skoda verkaufte 14 094 (518) Autos.

Als Partner der Olympischen Spiele 2008 in Peking setzt Volkswagen seine Bemühungen fort, der umweltfreundlichste Automobilhersteller in China zu werden. Dazu gehört die Verpflichtung, bis 2010 den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen der Flotte durch den Einsatz moderner Technologien wie der TSI- Motoren und Doppelkupplungsgetriebe um über 20 Prozent zu senken. (ar/jri)(autoreporter)

Rolls-Royce reagiert mit Sonderschichten auf die große Nachfrage

Rolls-Royce ist so gefragt wie nie. Das Werk in Goodwood ist voll ausgelastet. Aufgrund der unerwartet hohen Kundenbestellungen wurden die Arbeitszeit verlängert und Sonderschichten eingeführt. Beide Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres gelten.

Im dritten Quartal 2007 lag der Absatz der britischen Edelmarke 22 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Die Vorbestellungen für 2008, wenn Rolls-Royce auch das neue Coupé 101 EX anbieten wird, lassen auf ein weiteres Wachstum schließen. Für 2010 ist außerdem ein Modell unterhalb des Phantom geplant. Die Zahl der Beschäftigten soll dann um einige hundert Mitarbeiter aufgestockt werden.

Im vergangenen Jahr verkaufte Rolls-Royce 805 Fahrzeuge. 2003 waren es lediglich 300 Autos gewesen. Weltweit gibt es 81 Händler. (ar/jri)(autoreporter)

Vorstellung Audi A4: Profil durch Technik

Schon ein erster Blick ins Gesicht des neuen Audi A4 mit dem großen Singleframe-Kühlergrill in der bullig-runden Nase zwischen den markanten Augen mit den geschwungenen Lidern des Dauerlichts zeigt, wes’ Geistes Kind der neue Ingolstädter ist. Energisch, aggressiv, kraftvoll und mit einem Hauch von M um die vorgeschobene Unterlippe sagt er den anderen Bayern aus der Landeshauptstadt den Kampf an.Wer hätte vor Jahren gedacht, dass der einst so brave Audi A4 eines Tages dem BMW Paroli bieten könnte? Jetzt ist es soweit. Der neue A4 zielt genau auf die Mitte zwischen dem 3-er und dem 5-er BMW. Dabei führt er nicht nur sein markiges und markantes Aussehen ins Feld. Bei der neuen Runde im Wettkampf der Systeme punktet er auch mit neuer Technik unter dem 4,70 Meter langen Blech.

Das beginnt mit dem auf 2,81 Meter verlängerten Radstand wegen des Umsortierens von Differenzial mit der Kupplung oder dem Drehmomentwandler. So konnte die Vorderachse deutlich nach vorn wandern. Das und die in den Kofferraum verbannte Batterie sorgen für eine viel bessere Achslastverteilung, was dem Handling spürbar entgegenkommt und für einen kürzeren vorderen Überhang sorgt.

Die neue elektromechanische Lenkung und das überarbeitete Fahrwerk mit geringeren ungefederten Massen tragen ebenfalls dazu bei, dass der A4 Kurven neutraler. schneller und scheinbar müheloser nimmt. Das gilt sogar dann, wenn der Fahrer sich per Druck auf eine Taste in der Mittelkonsole für den Komfort-Modus und nicht für den Automatik- oder Sport-Modus entschieden hat. Wir fanden bei unseren ersten Ausfahrten auf Sardinen den Automatik-Modus perfekt. Andersmeinende können aus 24 zusätzlichen Kennfeldern ihren persönlichen Modus zusammenstellen.

Die Sechs-Gang-Schaltung zu bedienen, zählt zu den höheren Genüssen für Fahrer, die es gern per Hand erledigen. Sie lässt sich so schnell, leicht und zielgenau bedienen, dass so mancher Automatik-Freund ins Grübeln kommen könnte. Aber Audi hat auch bei den Automatikgetrieben nachgelegt. Die neue Sechs-Gang-Automatik Tiptronic arbeitet schneller, senkt den Kraftstoffverbrauch und arbeitet beim Herunterschalten mit Zwischengas. Das kontinuierlich arbeitende CVT-Getriebe Multitronic nutzt das Sparpotenzial der Motoren voll aus und bietet im Sport-Modus jetzt acht Schaltstufen.

Die Lenkung stellt ein Kapitel für sich dar. Sie ermöglicht besonders schnelle Ausweichbewegungen, verhindert weitgehend das Untersteuern, unterstützt das Elektronische Stabilitätsprogramm und hält den Wagen bei Vollbremsungen bei unterschiedlichen Fahrbahnverhältnissen sauber in der Spur. Zusätzlich lässt sich der A4 auch mit weiteren Assistenten hochrüsten, zum Beispiel mit einem Spurhalteassistenten und einem radargestützen System zur automatischen Abstandshaltung.

Der Innenraum zeigt die übliche hochwertige Audi-Anmutung mit wieder einmal überzeugender Verarbeitungsqualität. Die Armaturentafel birgt für den Audi-Kenner keine Überraschungen. Unter einem gemeinsamen Dach finden wieder die klassischen Rundinstrumente mit Chromrahmen und ein kleiner Monitor im Blickfeld des Fahrers sowie der Monitor für die Navigation und die Fahrzeugeinstellung per MMI ihren Platz. Audi wählte für die Blende rund um Instrumente und Monitore eine matt silberne Oberfläche, an die sich Audi-Gewohnte erst noch gewöhnen muss. Die Mittelkonsole entspricht wieder dem Stil des Hauses, so dass die Gewöhnungsphase kurz ausfallen dürfte, zumal Sitze und Lenkrad ebenfalls die gewohnten Qualitäten aufweisen. Sie lassen sich in weiten Bereichen verstellen.

Der längere Radstand kommt besonders den hinten sitzenden Passagieren zugute. Sie haben jetzt 3,6 Zentimeter mehr Beinraum zur Verfügung, was Besitzer des Vorgängermodells sicher ebenso begrüßen werden wie die 480 Liter des Gepäckraums. Der kann durch Umlegen der Rücksitzlehnen schrittweise auf 962 Liter vergrößern werden.

Den A4 wird es zunächst mit zwei Benzin-Motoren und drei Diesel-Motoren geben. Bei den Benzinern handelt es sich um Direkteinspritzer. Im Audi A4 1.8 TFSI sorgt der Turbolader zwischen 1500 und 4500 Umdrehungen pro Minute (U/min) für ein beachtliches Drehmoment von 250 Newtonmeter (Nm) und eine Leistung von 118 kW / 160 PS. Der kleine Benziner beschleunigt den A4 in 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis auf 225 km/h. Sein nach der Eu-Norm ermittelter Durchschnittsverbrauch liegt bei 7,1 Liter Super auf 100 km, was 169 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht. Mit den wenig mehr als 1400 Kilogramm Leergewicht wird der Fronttriebler 1.8 TFSI so gut fertig, wie die Werte vermuten lassen. Der „kleinste A4“ hinterließ auch in den Bergen einen erstaunlich guten Eindruck. Keine Spur von Untermotorisierung, wie sie oft sonst bei den Einsteigervarianten erlebt.

Der größte Benziner steckt im Audi A4 3.2 FSI Quattro. Hier gehen 185 kW / 265 PS und 330 Nm maximales Drehmoment zu Werke: 6,2 Sekunden bis 100 km/h, elektronisch abgeregelte 250 km/h und ein Durchschnittsverbrauch von 9,2 Liter (219 g CO2/km) stehen in seinen Papieren.

Das Diesel-Angebot beginnt mit dem Vierzylinder des Audi A4 2.0 TDI mit 106 kW / 143 PS und führt über den Sechszylindern 2.7 TDI mit 140 kW / 190 PS zur Spitzenmotorisierung beim Audi A4 3.0 TDI Quattro mit 176 kW / 240 PS und dem bärenstarken Drehmoment von 500 Nm. Dessen Fahrleistungen begeistern. Er braucht nur 6,1 Sekunden bis zur 100-km/h-Marke, wird ebenfalls bei 250 km/h abgeregelt und verbraucht im Schnitt 6,9 Liter Diesel auf 100 km, was einer CO2-Emission von 183 g/km entspricht. Dieser Motor in diesem Auto lässt auch erfahrene Fahrer ins Schwärmen kommen.

Alle Diesel erfüllen schon die zukünftige Abgasnorm Euro 5, und alle Motoren verbrauchen weniger als ihre Vorgänger. Das liegt an ihnen selbst, am Leichtbau des gesamten Fahrzeugs und an der guten Arbeit der Aerodynamiker; denn auch der Luftwiderstand des Neuen fällt kleiner aus als der seines Vorgängers.

Auch sonst waren die Aerodynamiker erfolgreich; denn der Audi A4 ist ein Leisetreter, wie man ihn in dieser Fahrzeugklasse nur selten findet. Allerdings gilt das nur für das Geräuschniveau. Sonst tritt der Neue eher laut auf. Er hat an Charakter gewonnen und bekennt sich zu Dynamik und Sportlichkeit.

Die Beliebigkeit vergangener Jahre haben ihm seine Designer gründlich ausgetrieben. Stattdessen haben sie ihm deutlich mehr Profil verschafft und ihn klar als einen in jeder Hinsicht ambitionierten Vertreter der Mittelklasse positioniert, der dem Premium-Anspruch der Marke gerecht wird.

Dazu passen die Preise Der Audi A4 TFSI in der einfachsten Ausstattung („Attraction“) kostet 28 950 Euro. Ihn gibt es - wie alle A4 - auch in der Varianten „Ambition“(30 900 Euro) und „Ambiente“ (30 900 Euro). Der A4 3.0 TDI Quattro Ambition oder Ambiente kostet 42 300 Euro, genau 1000 Euro mehr als der A4 3.2 FSI Quattro Ambition oder Ambiente. Wer hätte das gedacht, dass der einst brave A4 heute in solche Preisregionen vorstoßen würde. Aber die Münchner können’s ja noch besser. (ar/Sm).

Daten: Audi A4 1.8 TFSI

Länge x Breite x Höhe: 4,70 m x 1,82 m x 1,43 m
Leergewicht: 1410 kg
Motor (Bauart, Hubraum): 1,6 l Vierzylinder Direkteinspritzer
Max. Leistung: 118 kW / 160 PS
Max. Drehmoment: 250 Nm von 1500 bis 4500 U/min
Verbrauch NEFZ im Mittel: 7,1 Liter Super
CO2-Emission: 169 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h:8,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Kofferraum: 480 Liter bis 962 Liter
Basispreis: 28 950 Euro für die Version Attraction
(autoreporter)

Dienstag, 9. Oktober 2007

Tabak unter der Lupe

Weit mehr als nur Tabak enthalten oftmals Zigaretten, Zigarren und Tabakprodukte. Das Spektrum der Zusatzstoffe reicht von Honig und Vanillin bis hin zu Kakao und Lakritzextrakt. Für sich gesehen, harmlose Substanzen. Doch durch die Verbrennung der Zusatzstoffe beim Rauchen entstehen daraus neue Verbindungen, die sucht- und krebserzeugend sein können. Wissenschaftler gehen zudem davon aus, dass durch diese Substanzen die Reizwirkung verringert und die Akzeptanz bei den Verbrauchern, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, erhöht wird.
Weitere Zusatzstoffe wie Ammoniak, Soda oder Harnstoff beeinflussen das Verhalten des Nikotins im Körper. Die Angabe des Nikotingehalts auf der Zigarettenpackung sagt also nur bedingt etwas über die Gefährlichkeit der Zigarette aus. Eine Zigarette mit weniger Nikotin, welches mit Hilfe von Zusatzchemikalien effizienter in den Körper transportiert wird, ist weitaus gefährlicher als eine Zigarette, die viel Nikotin enthält, das aber nicht komplett ins Blut gelangt.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat eine 1174 Seiten lange Tabakzusatzstoffliste veröffentlicht, auf der die Zusätze für jede einzelne Marke aufgelistet sind. Mit dieser Basis sollen Experten ein standardisiertes Prüfverfahren entwickeln, mit dem die Zusatzstoffe auf ihre Schädlichkeit hin untersucht werden sollen.( news-reporter)

Astra ist GMs Topseller in Europa

In den ersten drei Quartalen 2007 hat General Motors (GM) Europe 1 652 082 Fahrzeuge verkauft. Das sind 8,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil stieg um 0,3 Prozent auf 9,5 Prozent. Im September verkaufte GM 205 497 Fahrzeuge (+11,4 Prozent). Der Marktanteil lag im September 2007 bei 10,1 Prozent. GM Russland hat seine Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 98 Prozent gesteigert. Davon steuerte Chevrolet 61 und Opel 37 Prozent bei. Hier lag der Marktanteil bei 9,34 Prozent.

Der Astra wurde im September 2007 insgesamt 49 268 mal verkauft. Insgesamt stiegen die Verkäufe zusammen mit dem Corsa, Meriva und Zafira im dritten Quartal um 12 Prozent. Zudem konnte Opel seine Verkäufe in Russland um 281 Prozent steigern.

Vauxhall konnte im dritten Quartal 306 078 Fahrzeuge verkaufen (+8,8 Prozent). Der Marktanteil lag bei 13,7 Prozent. Im September konnte der Hersteller seine Verkäufe um 13,1 Prozent steigern.

112 800 Fahrzeuge hat Chevrolet im dritten Quartale des Jahres absetzen können. Der Marktanteil lag bei 2,05 Prozent.

Saab konnte 64 580 Fahrzeuge in den ersten drei Quartalen 2007 verkaufen. Während die Verkaufszahlen in Zentral- und Osteuropa leicht zurückgingen, stieg der Absatz in Südeuropa.

Cadillac hat in den ersten drei Quartalen insgesamt 3390 Fahrzeuge verkauft. Das bedeutet einen Anstieg von 30,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Corvette konnte einen Absatz von 1034 Fahrzeugen verbuchen. Hummer steigerte seine Verkäufe um 11,5 Prozent auf 1520 Fahrzeuge. (ar/nic)(autoreporter)

BMW präsentiert M3-Limousine

BMW hat die M3 Limousine vorgestellt. Der Viersitzer ergänzt das M3-Angebot des Autobauers. Angetrieben wird die Limousine von einem Vierliter-V8 mit 309 kW / 420 PS und 400 Nm zusammen mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe, der auch schon aus dem Coupé bekannt ist. Der Preis für die den M3 als Limousine beträgt 64 750 Euro.Die Limousine absolviert den Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,9 Sekunden (Coupé: 4,8 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Fahrzeugen bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Durchschnittlich soll der Viertürer 12,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.

Von Außen ist die M3-Limousine gut erkennbar. Die Motorhaube und die Flanken mit den Kiemen erinnern stark an das Coupé. Am Heck fasst eine neue Schürze die vier Auspuffendrohre ein, während der Kofferraumdeckel eine dezente Spoilerlippe trägt. Hinzukommen die 18 Zoll-Felgen mit 245/40er Pneus vorn und 265/40er Reifen hinten.

Zur Ausstattung der M3 Limousine zählen unter anderem sechs Airbags, ein Audiosystem, Bi-Xenon-Scheinwerfer, elektrisch einstellbare Sportsitze vorn sowie die vom M3 Coupé bekannten M-Accessoires im Innenraum. (ar/nic)(autoreporter)

5000 VW-Bus-Fahrer feiern „60 Jahre Bulli“

Rund 5000 VW-Bus-Fahrer aus 23 Ländern und mindestens noch einmal so viele Beifahrer haben bis heute Mittag (7. Oktober 2007) in Hannover mit Volkwagen Nutzfahrzeuge (VWN) „60 Jahre Bulli“ gefeiert. Die weiteste Anreise hatte ein russischer Teilnehmer, der mit seinem T4 die 2587 Kilometer lange Strecke in 36 Stunden zurücklegte. Zu der Veranstaltung auf dem Messegelände der Stadt kamen nach VW-Angaben an drei Tagen rund 60 000 Besucher und überzeugten sich davon, dass es (fast) nichts gibt, was der VW Bus nicht kann.Bereits am Freitag, 5. Oktober, war die Festveranstaltung mit einem Konvoi vom VWN-Werk in Hannover, wo der Bulli mit den Baureihen T1 bis T5 seit 1956 vom Band rollt, zum Messegelände eröffnet worden. Streng bewacht und unter einer Glasabdeckung hatte Volkswagen dort auch das Notizbuch mit der Skizze ausgelegt, die der niederländische VW-Importeur Ben Pon 1947 nach einem Besuch im Wolfsburger Werk angefertigt hat. Dort hatte er den von VW-Arbeitern auf Käfer-Basis gefertigten so genannten Plattenwagen zum Materialtransport entdeckt und einen ersten flüchtigen Entwurf für den Bulli gezeichnet. Der ging dann im Frühjahr 1950 mit bescheidenen 24,5 PS tatsächlich in Produktion und erfreut sich seit fünf Modellgenerationen millionenfach nicht nur bei Familien, Handwerkern, Rettungskräften, Globetrottern und Taxiunternehmern ungebrochener Beliebtheit.

In drei Themenpavillons hatte Volkswagen zur 60-Jahr-Feier die breite Einsatz- und Technikpalette seines Erfolgsautos und Alleskönners dargestellt. Neben einem Versuchsträger aus dem Jahre 1972 mit Gasturbine im Heck gab es zum Beispiel einen T2-Bulli als „Sattelschlepper“ der Stadtwerke Hannover, zahlreiche Campingbusvarianten und diverse Behördenaufbauten zu sehen.

Für die originellsten und schönsten Fahrzeuge sorgten die Teilnehmer selbst: Zu sehen gab es unter anderem einen schwimmfähigen VW Bus, einen T3 mit Porschemotor im Heck, einen Bulli, der sich selbst noch einmal im Maßstab 1:1 und aus Polyester auf dem Dachgepäckträger spazieren fährt sowie ein 750 Kilogramm schweres Holzmodell in Originalgröße, das Insassen der der Justizvollzugsanstalt Attendorn in 5200 Arbeitsstunden gebaut haben.

Moderatorin Barbara Schöneberger führte am gestrigen Haupttag auf der befahrbaren Bühne durch das Programm und stellte unter anderem die Preisträgerfahrzeuge der unterschiedlichsten Wettbewerbe vom originellsten bis originalsten VW Bus vor. Das älteste Fahrzeug stammte vom August 1950, der ungewöhnlichste Umbau war der um gut eine Fahrzeuglänge gestreckte T1 des Belgiers Bob van Heyst.

Kinder bauten den ganzen Tag über und mit enthusiastischer Unterstützung ihrer Eltern Hunderte von Bullis aus Pappkartons nach. Am Abend sorgte der Auftritt der legendären Rockgruppe „The Who“ für den Höhepunkt im Rahmenprogramm. Ihr Lied „Magic Bus“ aus den sechziger Jahren bezieht sich zwar auf einen Linienbus, trifft vom Titel her aber genauso gut auf den Bulli zu. Fans in aller Welt haben ihm unterschiedliche Spitznamen gegeben, die deutsche Bezeichnung Bulli geht wahrscheinlich auf die für damalige Verhältnisse bullig wirkende Front und auf das Zusammenziehen der Worte Bus und Lieferwagen zurück, wobei das zweite L zur einfacheren Aussprache dazukam.

VWN-Vorstandssprecher Stephan Schaller zeigte sich gestern überwältigt“ von der Resonanz, die die Erwartungen von Volkswagen Nutzfahrzeuge bei weitem übertroffen hat. Künftig, so kündigte Vertriebsvorstand Harald Schomburg an, werde VWN den Status des Bulli als Kultmobil und klassenlosen Wagen stärker in seine Marketingstrategie mit einbinden. Schließlich gibt es bis heute wohl kein anderes Auto auf der Welt, das so viele verschiedene Fahrzeuge in sich vereint wie der VW Bus. (ar/jri)(autoreporter)