Samstag, 6. Oktober 2007

Nutzfahrzeugmarkt mit Absatz auf Rekordniveau

Die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen erreichten mit 29 100 Einheiten den bislang höchsten Septemberwert. Dabei sind im Transportersegment die Neuregistrierungen um 15 Prozent gestiegen. In der schweren Klasse über sechs Tonnen wurde mit über 10 300 Nutzfahrzeugen das bislang zweithöchste Absatzergebnis in einem September erzielt. Die inländischen Auftragseingänge von Nutzfahrzeugen über sechs Tonnen legten im September erneut um acht Prozent zu, bei den Transportern stiegen die Inlandsorder gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um zehn Prozent, blieben aber hinter dem Vorjahresergebnis zurück, das aufgrund zahlreicher neu eingeführter Modelle und des IAA-Effekts den mit Abstand höchsten Septemberwert darstellte. Der Auftragsbestand wuchs in den letzten zwölf Monaten sowohl im Bereich über sechs Tonne als auch im Segment bis sechs Tonnen zweistellig.

Die Bestellungen schwerer Nutzfahrzeuge aus dem Ausland stiegen im September 2007 um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In der Klasse bis sechs Tonnen lagen sie um zwei Prozent hinter dem Vorjahresergebnis. Mit 29 250 Nutzfahrzeugen wurde beim Export ebenfalls das beste Septemberergebnis erreicht. Die deutschen Hersteller exportierten 18 Prozent mehr Nutzfahrzeuge bis sechs Tonnen, bei Fahrzeugen über sechs Tonnen lag der Zuwachs bei 13 Prozent. In den ersten drei Quartalen expandierte die Ausfuhr von Nutzfahrzeugen bis sechs Tonnen um 26 Prozent, die Klasse über sechs Tonnen legte im gleichen Zeitraum um zwölf Prozent zu.

Im Bereich bis sechs Tonnen stieg die Produktion um 26 Prozent, bei den schwereren Nutzfahrzeugen lag der Zuwachs bei zwei Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf konnte die Herstellung von Nutzfahrzeugen bis sechs Tonnen um 22 Prozent ausgedehnt werden; der Zuwachs der schweren Fahrzeuge lag bei acht Prozent. (ar/nic)(autoreporter)

Arbeitsmarkt aktuell: 3,534 Millionen Arbeitslose - 992.000 freie Arbeitsplätze

Wie der Chef der Bundesanstalt für Arbeit (BA) Frank-Jürgen Weise heute bekannt gab, hat sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland „im Zuge des Herbstaufschwungs“ von 3,705 Millionen im Vormonat auf 3,534 Millionen verringert. Das sind 162.000 Arbeitslose weniger als im August. 109.000 weniger Arbeitslose in den westdeutschen Bundesländern, 53.000 weniger in Ostdeutschland. Nach Einschätzung von Weise ist der Rückgang im September üblich, weil Betriebe nach den Sommerferien verstärkt einstellen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent. Weise weiter: „Die Arbeitslosigkeit ging deutlicher zurück als im Durchschnitt der letzten Jahre. Gleichzeitig legt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter zu und die Arbeitskräftenachfrage bleibt auf hohem Niveau."

Das gemeldete Stellenangebot hat sich nicht wesentlich verändert: Neben den ihren 629.090 offenen Stellen kennt die Bundesagentur noch zusätzliche Stellen bei privaten Arbeitsvermittlern, Job-Börse und dem Job-Roboter. Zusammen bundesweit 992.000 Stellen freie Arbeitsplätze, 168.000 mehr als noch vor einem Jahr.

Für die einzelnen Bundesländer sieht das folgendermaßen aus:

Der BA gemeldete freie Arbeitsplätze
Baden-Württemberg 74.494
Bayern 81.742
Berlin 36.718
Brandenburg 14.913
Bremen 7.636
Hamburg 29.038
Hessen 52.577
Mecklenburg-Vorpommer 14.401
Niedersachsen 47.756
Nordrhein-Westfalen 126.455
Rheinland-Pfalz 23.850
Saarland 8.780
Sachsen 29.207
Sachsen-Anhalt 19.963
Schleswig-Holstein 21.599
Thüringen 15.968

Die TOP-TEN Berufsgruppen mit freien Jobs:

freie Stellen bundesweit
Hilfsarbeiter 90.849
Sozialpflegerische Berufe 35.354
Bürofach- und Hilfskräfte 28.237
Warenkaufleute 28.193
Elektriker 26.508
Dienstleistungskaufleute 25.727
Schlosser 23.489
Gartenbauer 20.271
Berufe im Landverkehr 18.962
Lagerverwalter, Lager- und Transportarbeite 18.867

Dazu Franz Müntefering (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales: „3,543 Millionen Arbeitslose im September: 162.000 weniger als im Vormonat, 91.000 weniger im Bereich des Arbeitslosengeldes I, 71.000 weniger im Bereich Arbeitslosengeld II. 694.000 weniger als vor einem Jahr, 14 Prozent weniger im Osten, 18 Prozent weniger im Westen.

Beim Abbau der Arbeitslosigkeit geht es mit festen Schritten in die richtige Richtung voran. Und rund eine Million Stellen stehen offen.

Es gibt weitere Chancen.

Ein beeindruckendes Ergebnis: 200.000 Arbeitslose über 50 Jahre weniger als vor einem Jahr. Diese Fachkräfte, die 50-Jährigen und Älteren, die noch ein Drittel ihres Lebens vor sich haben, sind nicht alt. Sie werden wieder gebraucht. Sie werden nicht mehr entlassen und sie werden wieder eingestellt. Die "Initiative 50plus" wirkt.“ (SWK)(newsreporter)

Deutsche Autos auf dem US-Markt erfolgreich

Die deutschen Automobilmarken haben im September 2007 auf dem US-Markt ihren Absatz von Pkw, Light Trucks erneut gegen den Markt steigern können. Der Marktanteil der deutschen Anbieter bei Light Vehicles kletterte um 0,5 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Während der Gesamtmarkt um vier Prozent fiel, setzten die deutschen Hersteller bei Pkw im September mit 62 700 Einheiten fünf Prozent mehr Fahrzeuge in den USA ab. Ihr Marktanteil stieg damit gegenüber dem Vorjahresmonat um nahezu einen Prozentpunkt auf 10,2 Prozent. Bei Light Trucks steigerten die deutschen Marken ihren Absatz um drei Prozent auf 14 300 Fahrzeuge, während der Gesamtmarkt um drei Prozent nachgab. Insgesamt legten die deutschen Hersteller mit 76 900 Light Vehicles um fünf Prozent zu.

In den USA wurden im September 2007 gut 1,3 Mio. Light Vehicles verkauft – drei Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten neun Monaten 2007 lag der Absatz von Light Vehicles mit 12,3 Mio. Fahrzeugen drei Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Die deutschen Hersteller setzten in diesem Zeitraum mit 698 400 Fahrzeugen dagegen drei Prozent mehr Fahrzeuge ab und steigerten ihren Marktanteil auf 5,7 Prozent. (ar/nic)(autoreporter)

Außerordentliche DaimlerChrysler-Hauptversammlung billigt Umbenennung in Daimler AG

Die außerordentliche Hauptversammlung der DaimlerChrysler AG (Börsenkürzel DAI) hat gestern Abend (4. Oktober 2007) der Umbenennung des Unternehmens in Daimler AG mit 98,76 Prozent zugestimmt. An der außerordentlichen Aktionärsversammlung in der Berliner Messe nahmen gut 5000 Anteilseigner teil. Die Präsenz bei der außerordentlichen Hauptversammlung lag bei 51,6 Prozent. Im Zuge der Umbenennung des Unternehmens in Daimler AG werden auch die Produktionsstandorte und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland umbenannt. Leitlinie der Umbenennung ist eine klare Unterscheidung zwischen der Unternehmensmarke Daimler sowie den verschiedenen Produktmarken des Konzerns. Die Konzernmarke Daimler tritt gegenüber Politik und Gesellschaft, den Finanzmärkten, den Wirtschaftsmedien sowie als Arbeitgeber bei den Mitarbeitern auf und ist das Dach für alle Produktmarken. Die Produktmarken Mercedes-Benz, Maybach, Smart, Freightliner, Sterling, Western Star, Setra, Thomas Built Buses, Orion und Mitsubishi Fuso sind hingegen das "Aushängeschild zum Kunden".

Dort, wo mehrere Produktmarken produziert oder vertrieben werden oder der Konzern als Ganzes im Mittelpunkt steht, tritt das Unternehmen als Daimler auf. Werke und Vertriebsgesellschaften, die ausschließlich oder mehrheitlich eine Produktmarke produzieren bzw. vertreiben, werden nach der entsprechenden Produktmarke benannt.

Die Forschungsstandorte werden mit Ausnahme von Palo Alto, Kalifornien/USA und Bangalore/Indien grundsätzlich Daimler heißen.

Das Finanzdienstleistungsgeschäft heißt zukünftig Daimler Financial Services.

Zu den Vertriebsgesellschaften, die exklusiv oder überwiegend Mercedes-Benz-Produkte vertreiben und entsprechend in Mercedes-Benz umbenannt werden, gehören Deutschland, Ägypten, Argentinien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko (Pkw), Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien & Montenegro, Singapur, Slowakei, Spanien, Südkorea, Thailand, Tschechische Republik, UK, Ungarn, USA und Vietnam. (ar/nic)(autoreporter)

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Hausbesitzer bekommen 20 Prozent Schulderlass und verbilligtes Darlehen für besonders energetische Sanierung

Hausbesitzer, die ein altes Haus besitzen und es sanieren wollen, können in den Genuss eines Modellprojekts der Deutschen Energie-Agentur (dena) kommen. Ist das Haus nach der Sanierung doppelt so energieeffizient sind wie ein konventioneller Neubau, erhalten die Besitzer ein zinsverbilligtes Darlehen von bis zu 50 000 Euro und einen Teilschulderlass von 20 Prozent. Hausbesitzer, die nach erfolgreicher Bewerbung in das Programm aufgenommen werden, erzielen so also bis zu 10 000 Euro "Zuschuss" bei der erfolgreichen Sanierung ihres Hauses. Anträge zum Modellprojekt können für Mehrfamilienhäuser bis zum 30.November 2007 und für Ein- und Zweifamilienhäuser bis zum 31. März 2008 gestellt werden.

Das dena-Modellprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand" wird über das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert. In Nordrhein-Westfalen stehen bereits 14 solcher zukunftsweisenden Gebäude. Zehn weitere werden zur Zeit saniert. Die Betreuung der Objekte in Nordrhein-Westfalen erfolgt durch die EnergieAgentur.NRW und das Öko-Zentrum NRW. (nr/nic)(newsreporter)

Oktoberfest – Willkommen auf der „Wiesn“!

Am 22. September ist es wieder so weit: Um zwölf Uhr mittags sticht Münchens Oberbürgermeister Christian Ude das erste Bierfass an und startet damit das 174. Oktoberfest. Das größte Volksfest der Welt erwartet auf der Wiesn über 6 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland (Vorjahr: 6,5 Millionen). „Wiesn“- so heißt das Oktoberfest bei den Münchnern. Kurzform für Theresienwiese. Nach Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, die 1810 hier ihre Hochzeit mit dem späteren Bayernkönig Ludwig dem Ersten gefeiert hat.

Auf 42 Hektar Wiesn warten 35 gastronomische Betriebe mit rund 100.000 Sitzplätzen auf ess- und trinkfreudige Gäste. „Schottenhammel“, „Hippodrom“, „Hackerbräu“ und „Käfer´s Wiesnschänke“, dazu Hühner- und Entenbratereien, Imbissstuben und Cafés. Rund 8000 Servicekräfte und 4000 Aushilfen schleppen rund 69.000 Hektoliter Bier, 495.000 Hendl und 145.000 Schweinswürstel.

Preis für eine Maß Oktoberfestbier: 7,30 € bis 7,90 €, eine Maß Spezi 7,20 €, 1 Liter Tafelwasser 6,20 € , 1 Liter Limonade 6,70 €.
Das Mitbringen einer Brotzeit ist in Biergärten und Festhallen ab sofort offiziell erlaubt!
München rechnet mit 955 Millionen Euro Umsatz. Rund 449 Mio € in den Bierzelten, weitere 205 Mio.€ für Einkäufe, Taxi- und MVV-Fahrten sowie für Verpflegung, rund 301 Mio. € für Übernachtungen.
Spaß und Spannung bieten zahlreiche Fahrgeschäfte: in diesem Jahr neu der „Höllenblitz“ – Indoor-Schienenbahn der Superlative, der „Autoscooter Distel“ – modernster und technisch aufwändigster Autoscooter Europas, sowie der „Pemperlprater“ – das älteste Karussel mit Ringelstechen – auch erstmals auf der Wiesn.:
Die beliebtesten Veranstaltungen rund ums Oktoberfest sind: der „Einzug der Festwirte“ (22.9. 10.45 Uhr), der Oktoberfest-Gottesdienst (27.9. 10 Uhr) und das Böllerschießen vor der Bavaria (7.10. 12 Uhr). Absolutes Highlight ist der Trachten- und Schützenzug (23.9. 10 Uhr), der traditionell am ersten Festsonntag stattfindet.

Gefeiert wird bis zum 7.Oktober 23.30 Uhr. Dann heißt es bis zum nächsten Jahr: „Aus is…!“ (SWK)

Immer mehr Deutsche studieren im Ausland

Wie das Statistische Bundesamt jetzt bekannt gab, waren 2005 knapp 76.000 deutsche Studenten an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, im Vergleich zum Vorjahr 9300 oder 14 Prozent mehr. Dieser Aufwärts-Trend zeichnet sich bereits seit zehn Jahren kontinuierlich ab: Kamen 1995 auf tausend deutsche Studenten nur 24, die sich für Studium im Ausland entschieden, sind es heute bereits 44.
Besonders beliebt sind die Niederlande mit einem Anteil von 15,7 Prozent aller deutschen Ausland-Studenten. Platz 2 belegt Großbritannien mit 15,3 Prozent und Österreich mit 13,4 Prozent folgt auf Platz 3. Die USA mit 11,6 Prozent und die Schweiz mit 10,3 Prozent belegen Platz 4 und 5 der Beliebtheitsskala und Frankreich mit 9,1 Prozent Platz 6. Gut Dreiviertel aller deutschen Ausland-Studenten holen sich ihr Wissen in diesen sechs Ländern.
Erhebliche Unterschiede gibt es bei den Studien-Fächern: Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind die Renner in den Niederlanden, während in Frankreich vorrangig Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Sport belegt werden.
Parallel zu den steigenden Zahlen der Deutschen im Ausland steigt auch die Zahl ausländischer Studenten an deutschen Hochschulen: Rund 189 450 Einschreibungen konnten im Wintersemester 2005/2006 verzeichnet werden – gegenüber 98 389 im Wintersemester 1995/1996 eine Steigerung von mehr als 90 Prozent …(swk/nr)(newsreporter)

Porsche wächst im September in Nordamerika

Porsche hat seinen Wachstumskurs in Nordamerika fortgesetzt. In einem schwierigen Marktumfeld konnte der Hersteller im September 2007 seine Auslieferungen um 20 Prozent auf 2801 Kundenauslieferungen steigern. Damit setzt sich in den USA und Kanada der Aufwärtstrend fort. Der September war bereits der vierte Rekordmonat seit der Cayenne-Einführung. Zuvor waren die Werte des Mai, Juni und Juli in Nordamerika die höchsten für die jeweiligen Monate in der Geschichte des Unternehmens.Im Berichtsmonat legte der neue Cayenne in Nordamerika im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30 Prozent auf 1038 ausgelieferte Fahrzeuge zu. Die Verkäufe des 911 im September 2007 stiegen um 35 Prozent auf 1051 Einheiten. Die Auslieferungen der Boxster-Baureihe gingen um sieben Prozent auf 712 Fahrzeuge zurück; davon entfielen insgesamt 469 Einheiten auf den Cayman und den Cayman S. (ar/nic)(autoreporter)

ADAC gegen generelle Bußgelderhöhung

Der ADAC lehnt die vom Bundesverkehrsministerium geplanten drastischen Erhöhungen der Bußgelder ab. Anstatt nur die wirklich gefährlichen Vergehen stärker zu ahnden und so dem Autofahrer die besonderen Risiken seines Verhaltens aufzuzeigen, soll eine flächendeckende Anhebung um 60 bis 100 Prozent durchgesetzt werden, begründete der Automobilclub seine Kritik. Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr, sieht in den geplanten Anhebungen vor allem eine willkommene Einnahmequelle für den Staat. Verkehrssicherheit könne nicht allein durch höhere Bußgelder erhöht werden. Notwendig seien vor allem mehr Verkehrskontrollen an Gefahrenstellen.

Der ADAC spricht sich für eine punktuelle Anhebung bei gefährlichen Vergehen wie Alkohol- und Drogenfahrten sowie bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen aus. Erst im Mai 2006 seien die Geldbußen für Abstandsverstöße mit Zustimmung des ADAC erhöht worden. Zahlen über die Wirksamkeit lägen jedoch bislang nicht vor, so dass eine nochmalige Erhöhung um weitere 60 Prozent nicht gerechtfertigt sei. (ar/jri) (autoreporter)

Deutsche Gebrauchtwagen weiterhin wertstabil

Deutsche Autos sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt besonders wertstabil. Dies ergibt sich aus dem aktuellen SchwackeAutomobilindex von EurotaxSchwacke. In neun von elf Fahrzeugsegmenten haben sie den prozentual höchsten Restwert.Besonders wertstabil sind Roadster und Geländewagen bzw. SUVs mit durchschnittlich über 71 Prozent Restwert beim Verkauf nach zwei Jahr. Fahrzeuge der Oberklasse verlieren hingegen in 24 Monaten 43,4 Prozent ihres Neuwagenwertes.

Wertstabilste Fahrzeuge ihrer Klasse sind der Mini vor Ford Fiesta und VW Polo, der Audi A3 vor Volkswagen Golf und Opel Astra, die C-Klasse von Mercedes-Benz vor Audi A4 und 3er-BMW sowie das Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell vor Mazda 6 Kombi und Audi A4 Avant. In der oberen Mittelklasse hat der 5er-BMW den geringsten Wertverlust. Es folgen die Mercedes-Benz E-Klasse und der Audi A6. Bei den Kombis führt der 5er-BMW Touring vor dem Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell und dem Volvo V70.

Wertstabilstes Fahrzeug der Oberklasse ist der Lexus LS vor Audi A8 und Jaguar XJ, bei den Vans der Peugeot 807 vor Mercedes-Benz Viano und Renault Grand Espace. BMW X3 und X5 sind bei den SUVs bzw. Geländewagen auf den ersten beiden Plätzen, dahinter folgt der Volvo XC 90. Den höchsten Restwert bei den Roadstern hat der Mercedes-Benz SLK. Auf Platz 2 und 3 stehen der Mazda MX-5 und der Porsche Boxster. Bei den Cabriolets führt der Porsche 911 die Liste vor Jaguar XJ und Corvette an. (ar/jri) (autoreporter)

BMW rundet Cabrio-Angebot nach unten ab

Mit dem BMW 1er Cabrio rundet der bayerische Automobilhersteller sein Angebot an offenen Fahrzeugen jetzt nach unten hin ab. Beim kleinen BMW-Cabrio kommen die Münchner nach dem Blechfaltdach-Ausflug beim 3er Cabrio nun wieder zurück zum Stoffdach, dem sogenannten Softtop. Die Preise beginnen mit 28 550 Euro für das BMW 118i Cabrio mit 105 kW / 143 PS und enden mit dem Basispreis von 43 700 Euro für den BMW 135i Cabrio mit 225 kW / 306 PS. Seine Premiere wird das Cabrio auf der Detroit Motorshow im Januar 2008 erleben.BMW nennt seinen Neuen das „erste Premium-Cabrio im Segment der Kompaktfahrzeuge“. Kräftige Linien, weit ausgestellte Radhäuser und ein BMW-typisches Gesicht kennzeichnen das 1er. Den Insassen wird der bei Softtops übliche große Abstand zur steiler stehenden Frontscheibe gefallen. Das Topmodell 135i erhält als Serienausstattung die Aerodynamikteile aus dem M-Paket.

Das Verdeck schließt in 22 Sekunden und kann auch noch bei Geschwindigkeiten bis 40 km/h bedient werden. Wer das Verdeck exklusiv gestalten möchte, der kann später als Option das anthrazitfarbene Dach mit eingewirkten Glanzfäden werben, die dann im Sonnenlicht besondere Effekte erzielen - wenn man bei Sonne mit geschlossenem Dach fahren sollte.

BMW bezeichnet das 1er Cabrio wie auch schon die ursprüngliche 1er Limousine als Viersitzer. Wer das ernstnimmt, sollte nicht damit rechnen, hinten zwei Erwachsene bequem unterbringen zu können. Vorn bekommen Fahrer und Beifahrer dafür ein komplettes Arrangement an Kommunikations- und Navigationsoptionen, AUX-In-, USB- und Bluetooth-Schnittstellen.

Angeboten werden vier Benzinmotoren und ein Selbstzünder im 120d Cabrio. Alle Motorvarianten sind mit Start-Stop-Funktion, Rückgewinnung der Bremsenergie, Schaltpunktanzeige, elektrischer Servolenkung, bedarfsgerechter Zuschaltung und Steuerung von Nebenaggregaten und gute Aerodynamik auf geringen Verbrauch hin optimiert.

Im BMW 135i arbeitet ein Reihensechszylinder mit Twin Turobo-Aufladung und Direkteinspritzung, der bei einem Hubraum von 2979 ccm 225 kW / 306 PS bei 5800 Umdrehungen pro Minute (U/min) Leistung und sein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter (Nm) zwischen 1300 und 5000 U/min bietet. Er beschleunigt den 135i in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird bei 250 km/h elektronisch eingebremst. Der BMW 125i ist ebenfalls ein Reihensechszylinder von 2996 ccm Hubraum mit 160 kW / 218 Newtonmeter bei 6100 U/min und 270 Nm bei 4200 U/min.

Reihenvierzylinder treiben die beiden Typen 120i und 118i, beide mit 1995 ccm Hubraum. Die Daten des 120i: 125 kW / 170 PS bei 6700 U/min, 210 Nm bei 4250 U/min, Durchschnittsverbrauch 6,6 Liter; 118i 105 kW / 143 PS bei 6000 U/min, 190 Nm bei 4250 U/min. Die Daten des 118i: 105 kW / 143 PS bei 6000 U/min, 190 Nm bei 4250 U/min.

Das BMW 120d Cabrio fährt mit einem Reihenvierzylinder Diesel mit 1995 ccm Hubraum, der 130 kW / 177 PS bei 4000 U/min leistet und sein maximales Drehmoment von 350 Nm zwischen 1750 und 3000 U/Min. anbietet. Er beschleunigt in 8,1Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h. (ar/Sm) (autoreporter)

Sonntag, 30. September 2007

Deutschland ist Weltmeister

Die deutschen Fußballfrauen haben den Titel verteidigt. In einem hochklassigen Finale im mit 34.000 Zuschauern ausverkauften Hongkou-Stadion in Schanghai schlug die DFB-Auswahl Brasilien mit 2:0 (0:0) und ist zum zweiten Mal nach 2003 Weltmeister. Die Treffer erzielten Birgit Prinz (52.) und Simone Laudehr (86.).

BMW Group präsentiert Zukunftsstrategien

Die BMW Group hat mit einer strategischen Neuausrichtung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Die BMW Group werde konsequent auf Profitabilität und langfristige Wertsteigerung ausgerichtet, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Norbert Reithofer, bei der Vorstellung der neuen Unternehmensstrategie heute (27. September 2007) in München. Die strategische Zielrichtung des Unternehmens sei bis in das Jahr 2020 klar definiert.Die Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens steht im Vordergrund. Für die ersten fünf Jahre plant die BMW Group die Steigerung des Absatzes bis 2012 auf mehr als 1,8 Millionen Fahrzeuge und bis 2020 auf zwei Millionen Autos. Im Motorradgeschäft sollen die Auslieferungen in den nächsten fünf Jahren um 50 Prozent auf 150 000 Einheiten pro Jahr steigen.

Die BMW Group wird ihre Modelloffensive auch in Zukunft fortsetzen. Bei allen neuen Modellen werden Synergien durch die Nutzung von Baukästen realisiert. Die X-Baureihe wird um das Sports Acitivity Vehicle X1 erweitert. Außerdem wird ein viertüriger Gran Turismo gebaut.

Bei der Marke Mini wird es mit einem Sports Activity Vehicle ein weiteres Modell geben. Auch bei Rolls-Royce wird die Modellpalette um ein Coupé als dritte Variante des Phantom erweitert. Darüber hinaus ist ein weiteres Modell vorgesehen, das preislich und in seiner Größe unterhalb des Phantom positioniert wird. Im Motorradgeschäft wird das Produktangebot der Marken BMW Motorrad und Husqvarna Motorcycles in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

Der Autobauer soll künftig stärker nach der Kapitalrendite gesteuert werden, erklärte Reithofer. Im Segment Automobile will das Unternehmen ab 2012 einen Return on Capital Employed (RoCE) von 26 Prozent und eine Umsatzrendite zwischen acht und zehn Prozent erzielen.>

Außerdem plant die BMW Group den Start eines umfangreichen Effizienzprogramm, das alle Bereiche des Unternehmens umfasst und sowohl auf der Kosten- wie auch auf der Leistungsseite ansetzt. In den nächsten fünf Jahren sollen Effizienzpotenziale von insgesamt rund sechs Mrd. Euro realisiert werden, die Handlungsspielräume eröffnen.

Zusätzliche Ergebnispotenziale will das Unternehmen unter anderem durch weitere Geschäftsaktivitäten erschließen. Neben neuen Produkten und Märkten sollen auch entlang des Lebenszyklus eines Fahrzeuges und der Wertschöpfungskette innerhalb der Branche Potenziale geschaffen werden. Außerdem sollen auch die Fahrzeuge konsequent eine Premium-Positionierung erhalten.

Zudem werden alle Kostenstrukturen auf den Prüfstand gestellt und die Standardisierung von Prozessen weiter vorangetrieben. Das Unternehmen hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, die Kosten und Investitionen sowie den Kapitaleinsatz pro Fahrzeug in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung zu reduzieren. Das Unternehmen strebt zudem weiterhin einen Produktivitätszuwachs von mindestens fünf Prozent pro Jahr an.

Die BMW Group geht auch dank der angestrebten Produktivitätszuwächse davon aus, das geplante Wachstum bis 2012 etwa mit dem derzeitigen Personalstand erreichen zu können.

Um unabhängiger von Währungsschwankungen zu werden, wird der Konzern in Zukunft noch stärker das sogenannte Natural Hedging sowie den Einkauf insbesondere im US-Dollarraum gezielt ausbauen. Bis 2012 sollen die Kapazitäten im US-Werk in Spartanburg von derzeit 140 000 auf 240 000 Fahrzeuge erweitert werden.

Die Kapazität im Mini-Werk in Oxford wird ohne zusätzliche Investitionen auf 260 000 Einheiten gesteigert. In China plant das Unternehmen in einem ersten Schritt die Kapazität von 30 000 auf 44 000 Einheiten zu erhöhen.

Die Dividende soll bereits für das Geschäftsjahr 2007 erhöht werden. Darüber hinaus hält sich die BMW Group die Option eines Aktienrückkaufs offen. Das Unternehmen wird sich jedoch in den kommenden zwölf Monaten zunächst auf die höhere Ausschüttungsquote konzentrieren.

Darüber hinaus wird das Unternehmen die Ruhestandsbezüge durch Auslagerung der Pensionsverpflichtungen absichern. In Deutschland ist das in den kommenden Jahren in drei Stufen vorgesehen.

Im Rahmen des Strategieprozesses hat die BMW Group alle Optionen für zukünftiges Wachstum geprüft. Dies schließt auch einen Kauf oder den Aufbau einer vierten Marke ein. Voraussetzung für einen derartigen Schritt wäre, dass die neue Automobilmarke zum Unternehmen und seinen Stärken passt. Auch wenn bisher noch keine passende Marke gefunden worden ist, wird ein Zukauf nicht ausgeschlossen.

Die BMW Group wird sich weiterhin auf ihre Stärken und damit auf den Markt der Premiumfahrzeuge und -dienstleistungen konzentrieren. So geht das Unternehmen davon aus, dass das Premiumsegment zwischen 2005 und 2019 um rund 40 Prozent zulegen wird, während im Volumensegment lediglich mit einem Zuwachs von knapp 20 Prozent gerechnet wird.

Das Unternehmen wird auch in Zukunft substanziell in Zukunftstechnologien investieren, um neue Lösungen für individuelle Mobilität zu entwickeln. (ar/nic) (autoreporter)

Rolls-Royce kündigt neues Coupé an

Rolls-Royce kündigt ein neues Coupé an. Die Produktion soll im Sommer 2008 beginnen. Der 101EX soll in Handarbeit im englischen Goodwood gefertigt werden und die Phantom-Reihe komplettieren.

Als Motor kommt der bekannte 6,75-Liter-V12-Motor mit 453 PS und 720 Nm Drehmoment zum Einsatz. Preislich soll sich der zweitürige Viersitzer zwischen dem 334 000 Euro (zzgl. Mwst.) teuren Phantom und dem Drophead Coupé für 370 000 Euro (zzgl. Mwst.) einordnen. (ar/jri) (autoreporter)